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"Journalismus mit Stallgeruch", dass ist mein Credo und auch der Inhalt des Onlinemagazins cattle.de. Darüber hinaus übernehme ich journalistische Tätigkeiten rund um die Landwirtschaft sowie die vor- und nachgelagerte Bereiche in Wort und Bild - auch für Sie! Dr. Uwe Scheper

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BACKHAUS zum Insektenschwund ...

Backhaus: Forschung zum Insektenschwund intensivieren

 
Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus spricht sich für die Entwicklung eines bundesweit einheitlichen Standards für die Datenerhebung zum Insektensterben aus. „Ich sehe es als drängende politische Aufgabe, den Artenschwund zu stoppen“, sagte der Minister heute im Schweriner Landtag. Derzeit verfüge MV über keine landesweiten, belastbaren Daten zur Größe der Insektenpopulationen. Einige empirische Befunde legten aber, dass es auch in Mecklenburg-Vorpommern erhebliche Verluste bei den Insektenpopulationen gäbe.
                       
Backhaus verwies auf die im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD auf Bundesebene vorgesehenen verschiedenen Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Insekten. Geplant sei die Auflage eines „Aktionsprogramms Insektenschutz“ durch das Bundesumwelt- und das Bundeslandwirtschaftsministerium.

„Es spricht sehr wenig dafür, dass das Insektensterben ein nur kurzfristiges Phänomen ist. Wir sind daher gefordert, dieses Phänomen auch in Mecklenburg-Vorpommern sowohl seitens der Fachverwaltung als auch der Wissenschaft zu untersuchen. Wir müssen unseren landesspezifischen Beitrag zur Unterstützung der Bundesaktivitäten leisten. Das bedeutet, dass wir auch über Personal und Geld sprechen müssen“, sagte Dr. Backhaus.

„Auch wenn die Ursachen für das Insektensterben noch nicht bis ins Detail benennbar sind, so ist es doch zumindest sehr wahrscheinlich, dass die Intensität der landwirtschaftlichen Nutzung eine entscheidende Rolle spielt.“ Die Art, landwirtschaftliche Flächen zu nutzen, stehe im Verdacht, ganz wesentlich zum Insektensterben beizutragen. „Gerade weil die Landwirtschaft für uns so wichtig ist, sollten wir ganz besonders an der Aufklärung und der Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten interessiert sein“, appellierte er.

Der Minister verwies zugleich auf Maßnahmen im Land, die bereits heute den Insekten zugute kommen. Beispielsweise ziele die Naturschutzförderrichtlinie auf die Erhaltung und Wiederherstellung der Biodiversität insgesamt ab. Ebenso kämen Maßnahmen zum Moorschutz, Projekte der Landschaftspflege oder die Richtlinie zur naturschutzgerechten Grünlandnutzung auch den Insekten zugute. Das Förderprogramm „vielfältige Kulturen im Ackerbau“ führte zur Entstehung von ca. 10.000 Hektar zusätzlicher Blühflächen auf dem Ackerland. Im Obst- und Gemüsebau werde aktuell die insektenschonende Bewirtschaftung auf mehr als 3.150 Hektar gefördert. Und erst vor wenigen Tagen legte das Landwirtschaftsministerium der EU-Kommission einen Antrag auf Erweiterung der förderfähigen Blühstreifen und -flächen von 5 auf zukünftig 20 Hektar pro Betrieb vor. All das reiche aber offensichtlich nicht aus, um  die Verluste zu stoppen.

Künftig müsse das Thema Insektensterben noch stärker im politischen Raum verankert werden, um die Basis für eine fundierte und seriöse Diskussion zu bauen. „Wir sollten nicht verharmlosen, wir benötigen aber auch keine Scharfmacherei“, so der Minister. Für den 19. April 2019 sei deshalb in der Landesvertretung MV in Berlin ein Parlamentarischer Abend zum Thema mit Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie mit Experten aus den Umweltverwaltungen und -verbänden geplant.

Quelle: MLU M-V

Uwe Scheper

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38. Excellent-Schau: ZR Imke kann's nicht lassen ... und wird erneut „Miss Ostfriesland“

Dass Schönheit keine Frage des Alters ist, bewiesen nicht nur die zahlreichen tollen alten Kühe der diesjährigen Excellent-Schau in Leer sondern auch die neue „Miss Ostfriesland 2018“, ZR Imke (v. Goldwin). Sie gewann nach nach ihrem Sieg im Jahr 2013, als nun gereifte ältere Dame, mit einer Lebensleistung von mehr als 75.000 kg Milch ein weiteres Mal den Titel der schönsten Kuh Ostfrieslands. Preisrichter Stefan Widmer aus der Schweiz zeigte sich beeindruckt von Imkes fantastischem Euter, ihrem klaren Fundament und feinzelligen Skelett und gab ihr damit den Vorzug vor der Siegerkuh mittel, Finesse, einer enorm korrekten und langen Goldday-Tochter von Familie Hobbie aus Kiebietznest. Vorher kürte er Insemarie, eine Numero Uno-Tochter von Familie Kleemann aus Burhafe, zur Siegerkuh jung.

Der Titel der besten Jungkuh mit 2 Abklabungen ging an Insemarie, einer Numero Uno-Tochter von Familie Kleemann aus Burhafe. Als beste Färse und auch Siegerin der Nachzuchten zeichnete Stefan Widmer die Godewind RDC-Tochter ZR Edelweiß, ebenfalls aus dem Stall Rohdemann, Berumerfehn aus. Ihr folgte auf dem Reserverang die Fever-Tochter Bella aus dem Betrieb von Bruno und Holger Poppen, Bangstede. Bei den jungen Kühen ging der Reservesieg an Nathalie (v. Gold Chip) von Familie Haßbargen, Barstede, bei den mittleren Altersklassen mit 3 und 4 Kälbern an Hestra (v. Knut) von Familie Kleemann aus Burhafe.

Als zweitälteste Kuh der Schau, und das mit einer aktuellen Lebensleistung von mehr als 120.000 kg Milch, sicherte sich die Reaktor-Tochter Hauke, ebenfalls aus dem Stall Kleemann, Burhafe, nach 2017 erneut den Reservetitel der alten Kuhklassen. Als Kuh mit der höchsten Lebensleitung wurde die Outside-Tochter Deri von der Grünefeld Holsteins GbR aus Backemoor ausgezeichnet. Diese noch sehr frisch wirkende Kuh wurde mit einer derzeitigen Lebensleistung von knapp 150.000 kg Milch präsentiert.

Quelle: VOST

Uwe Scheper

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NRW: Ratgeber Förderung erschienen

Der Ratgeber Förderung 2018 ist jetzt als Beilage zu den landwirtschaftlichen Zeitschriften in Nordrhein-Westfalen erschienen. In dem 68-seitigen Heft beantworten Förderungsexperten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen alle Fragen, die sich für die Landwirte aus den komplizierten Förderungsbestimmungen ergeben.
 
Der Ratgeber Förderung kann zum Preis von 5,50 Euro einschließlich Porto bestellt werden beim Rheinischen Landwirtschafts-Verlag, Rochusstraße 18, 53123 Bonn, Telefon: 0228 / 52006545, Telefax: 0228 / 52006558, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder beim Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben Westfalen-Lippe, Postfach 4929, 48028 Münster, Telefon: 02501 / 8018690, Telefax: 02501 / 801836, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Ratgeber steht auch zum Herunterladen im Internet unter: www.landwirtschaftskammer.de bereit.
 
http://www.landwirtschaftskammer.de/foerderung/broschueren/ratgeber-foerderung.htm

... gibt es solche Ratgeber auch in anderen Bundesländern? Bitte um Infos.

 

Quelle: Landwirtschaftskammer NRW

Uwe Scheper

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Alte Drahtzäune richtig wegräumen!

Alten Zaunschrott entfernen ist gut für die Tierwelt und das Ansehen in der Öffentlichkeit ... und überhaupt!

 

Tierschutzbeirat des Landes ruft auf: Jetzt unnützen Stacheldraht aus der Landschaft entfernen, um Tiere und Menschen zu schützen


Fast kein Spaziergang in Schleswig-Holstein ist möglich, ohne dass man am Wegesrand auf die Überbleibsel von alten Weidezäunen stößt. Gerade jetzt, zum Ende des Winters, wird der gefährliche Drahtschrott an vielen Ecken in Feld und Flur wieder sichtbar. Seit Jahrzehnten ist Stacheldraht zur Einfriedung von Grünland-, Weide- und Naturschutzflächen in unserem Bundesland üblich und verbreitet.

Leider scheint es auch üblich, alte Zäune, die nicht mehr gebraucht werden, einfach in der Landschaft liegen zu lassen, wo sie eine große Gefahr, zum Beispiel für Wildtiere darstellen. Als Tiefflieger verfangen sich besonders Eulen und Weihen mit ihren empfindlichen Flügeln darin, und verenden oft qualvoll. Auch Hirschartige verletzen sich immer wieder lebensgefährlich in diesen Zäunen. Aber nicht nur bei Wild- und Haustieren verursacht der tückische Draht immer wieder schwerste Verletzungen, sondern auch beim Menschen.

Der Tierschutzbeirat des Landes Schleswig-Holsteins ruft deshalb alle Landeigentümer auf, alte und nicht mehr funktionstüchtige Stacheldraht- oder Zaunreste jetzt aus der  Landschaft zu entfernen und so zu verhindern, dass Tiere oder Menschen zu Schaden kommen.

Bald beginnt auch die neue Weidesaison. Der Tierschutzbeirat möchte in diesem Zusammenhang an alle Landwirte und Hobbytierhalter appellieren, bei der Haltung ihrer Tiere auf Stacheldraht zu verzichten. Vor allem der Einsatz von elektrifiziertem Stacheldraht, mit dem in Schleswig-Holstein immer noch viele Rinderherden eingezäunt werden, sollte unterbleiben. Elektrifizierter Stacheldraht ist gemäß den Normen DIN EN 60335-2-76 und VDE 0131 schon seit Jahren nicht mehr zulässig und tierschutzwidrig.
Es gibt viel bessere und tierschutzgerechtere Methoden, um Tiere ausbruchssicher einzuzäunen. Elektrozäune bieten auch bei Einsatz von glatten Drähten eine sehr gute Hütesicherheit bei mindestens ebensoguter Haltbarkeit einer fachgerecht installierten Zaunanlage. Das MELUND des Landes Schleswig-Holstein hat im letzten Jahr ein Faltblatt zum Thema Tiergerechte Einzäunung herausgegeben (http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/Service/Broschueren/Broschueren_V/Landwirtschaft/pdf/flyer_einzaeunung.html).
Auch Tierhalter, die ihre Weideflächen mit Elektrolitzen oder Elektronetzen einfrieden, möchte der Beirat daran erinnern, dass es ihre Pflicht ist, diese Zäune ordnungsgemäß zu warten und bei Nicht-Gebrauch wieder abzubauen, damit sich Wildtiere, wie zum Beispiel Hirsche, nicht in den Zäunen verfangen können.

Am 17. März 2018 findet in vielen Gemeinden die Aktion "Unser sauberes Schleswig-Holstein" statt. Eine sehr gute Gelegenheit sich auch von überflüssigem und gefährlichem Drahtschrott zu befreien. Deswegen bittet der Tierschutzbeirat die Kommunen, im Rahmen der Dorfputzaktion auch alte und funktionsuntüchtige Stacheldrahtzäune aus der Landschaft zu entfernen. Der Tierschutzbeirat dankt allen Helferinnen und Helfern.

Quelle: MELUND Schleswig-Holstein

Uwe Scheper

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