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Umgang mit Skandalberichten ...

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29 Aug 2014 21:38 #8498 von Armin
Armin antwortete auf das Thema: Aw: Umgang mit Skandalberichten ...
Hallo!

Dazu passend, fand ich neulich im Netz die folgende Stellungnahme anlässlich des WDR Kuh Quark Berichtes
www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_...kel/0001576#comments

Grüße
Armin

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29 Aug 2014 10:31 #8495 von cattle
cattle erstellte das Thema Umgang mit Skandalberichten ...
MoinMoin!

Der Bauernverband SH hat sich beim Rundfunkrat des NDR über einen Bericht beschwert, schaut Euch hierzu mal die Nachricht an, die Ihr hier auf CATTLE.de unter

www.cattle.de/aktuelles/news/8202-programmbeschwerde-gegen-ndr

findet. Zunächst wird kritisiert, dass auch Filmausschnitte verwendet wurden, die illegal gemacht worden sind. Okay, ein ganz guter Ansatz, um eine Kritik anzuhängen. Andererseits wird es genügend Leute geben, die sagen, dass es okay ist, illegale Aufnahmen zu verwenden, wenn der Gerechtigkeit und dem Tierschutz Genüge getan wird. Insofern ist dies in der öffentlichen Diskussion ein schwaches Argument. Schließlich gibt es in der Bevölkerung immer wieder Mehrheiten, die sich z.B. bei Kapitalverbrechen für Verhörmethoden aussprechen, die sich abseits unseres juristischen Rahmens befinden, zumindest dann, wenn es um Entführungen geht.

Wesentlich wirkungsvoller dürfte der Ansatz sein, in solchen Fällen auf "unterlassene Hilfeleistung" hinzuweisen. Man kann ja die Frage stellen, warum Bilder und Videos dieser Art tage-, wochen- oder monatelang in irgendeiner Schublade liegen, um dann in einem Bericht platziert zu werden, um eine Story noch heißer zu machen. Logisch wäre es doch, den betroffenen Tierhalter unverzüglich anzuzeigen und ihm nach einer genauen und fachmännischen Prüfung ggf. die Tiere wegzunehmen. Nur das ist logisch und hinsichtlich des Schutzes der Tiere sinnvoll. Und auch für die Landwirtschaft wäre dies nützlich. Denn mit Verallgemeinerungen und Sippenhaft schaden sich über kurz oder lang auch die Medien selbst. Schließlich bietet das Internet wesentliche radikalere Veröffentlichungen über Tierschutzvergehen, da werden Print, Hörfunk und TV nicht gegenanstinken können. Die Chance kann langfristig nur in der Qualität liegen.

Gut, dass der Bauernverband SH diesen Ansatz verwendet, denn er hilft allen. Und wenn der Bauernverband sich auch selbst in den eigenen Reihen verstärkt kümmert, dass die Zahl der wenigen Schwarzen Schafe noch kleiner wird, so wäre das noch besser.

Uwe
(cattle) ... und Eure Meinung?

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