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Sparzwänge in Schleswig-Holstein Teil II PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 2. Februar 2010
Schwarz: „Schwerer Schlag gegen die Zukunft“

Auf die gestern per Pressemitteilung vom Kieler Landwirtschaftsministe-rium verbreitete Entscheidung, drei Agrarförderprogramme auszusetzen, reagierte der Landesbauernverband mit Bedauern. Präsident Werner Schwarz bezeichnete dies am Dienstag in Rendsburg als „schweren Schlag gegen die Zukunft des ländlichen Raumes und dessen Wirt-schaftskraft“.

Ministerin Dr. Juliane Rumpf hatte gestern bekannt gegeben, mit soforti-ger Wirkung die seit Jahren bewährten Agrarinvestitionsförderprogram-me auszusetzen und begründete dies mit dem Hinweis auf die finanzielle Situation des Landes. Nach den Worten von Präsident Werner Schwarz ist dieses eine falsche Entscheidung, weil das Land damit EU-Gelder in erheblichem Umfange den Bauern vorenthält. Die finanziellen Mittel flös-sen bekanntlich nur dann, wenn sie durch das Land kofinanziert werden. Wer den Investitionswillen der Landwirtschaft unterlaufe, setze die Chan-cengleichheit der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft aufs Spiel und verhindere zukunftsweisende Entwicklungen, betonte der Bauernver-band.

Förderprogramme seien Investitionen in die Zukunft, die auch zur Stär-kung der regionalen Wirtschaft beitragen würden. Schwarz: „Hier den Rotstift anzusetzen, ist ein falsches Signal.“ Er bat die Ministerin, die Entscheidung zu überdenken.

Quelle: Bauernverband Schleswig-Holstein

Uwe Scheper
(cattle)

 


 
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