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| Mittwoch, 3. Februar 2010 | |
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Geräumter Zuchtviehmarkt in Lingen Am vergangenen Dienstag (26. Januar) brachten melkende Auktionsrinder durchschnittlich 1.321 € auf. Dies sind 240 € weniger als noch im Vormonat. Dennoch können die Auktionsbeschicker mit dem Verlauf der Versteigerung zufrieden sein. Denn die Rahmenbedingungen der Auktion waren ausgesprochen schlecht: Bei eisigen Temperaturen sind viele Auktionskunden verständlicherweise nicht bereit, neue Tiere einzustallen. Ein Zuchtviehexporteur aus Italien sowie Landwirte aus Holland und Sachsen-Anhalt trugen dazu bei, dass am Ende der Auktion von einem geräumten Markt gesprochen werden konnte. Alle Tiere wurden, wenn auch mit Preiszugeständnissen, an den Mann gebracht. Den Tageshöchstpreis der Auktion erzielte Hermann Ekkel, Itterbeck, für die Testbullentochter „Rekorda“. Die mit 84 Punkten klassifizierte Färse startet mit einem Tagesgemelk von 41 Litern ins Erwerbsleben. Sie wurde nach hartnäckig geführtem Bieterduell für 1.900 € einem Züchter aus dem Oldenburgischen zugeschlagen. In der Preishitliste folgten eine Marbach-Tochter von Hermann Hölter, Wilsum, und eine Minister-Tochter von Jan Scholte-Eekhoff, Hardingen. Kuhkälber brachten durchschnittlich 442 € auf, schwarzbunte Mastkälber kamen für 456 € unter den Hammer von Auktionator Dieter Brockhoff. Für die nächste Zuchtviehauktion der WEU, die bereits am 9. Februar in Cloppenburg stattfindet, sind 408 Färsen gemeldet. Quelle: WEU Uwe Scheper (cattle) |
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