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"Journalismus mit Stallgeruch", dass ist mein Credo und auch der Inhalt des Onlinemagazins cattle.de. Darüber hinaus übernehme ich journalistische Tätigkeiten rund um die Landwirtschaft sowie die vor- und nachgelagerte Bereiche in Wort und Bild - auch für Sie! Dr. Uwe Scheper

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RUW-Schau am 26. Oktober in Hamm!

Welche ist die schönste Kuh Westdeutschlands?


Die Crème de la Crème der schönsten Holstein-Kühe Westdeutschlands
trifft sich am Donnerstag, den 26. Oktober 2017 in den Zentralhallen
in Hamm, um im Schauring gegeneinander anzutreten.

Welche ist die schönste Kuh aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
und Saarland? Das entscheiden am Donnerstag, 26. Oktober 2017, ab
17:00 Uhr, die Preisrichter Christian Fischer, Martin Biederbick und
Jost Grünhaupt. Denn dann präsentiert die Rinder-Union West eG (RUW)
zum 17. Mal mehr als 180 Schaukühe dem begeisterten Publikum. Neben
den schwarz- und  rotbunten Holsteinkühen werden auch Kollektionen
der Rassen  Jersey, Rot- und Fleckvieh gezeigt.  

Vorauswahl abgeschlossen
Die Vorbereitung für dieses Schauereignis laufen bereits seit Wochen
auf Hochtouren. Aus fast 400 angemeldeten Tieren hat ein Team aus
Zuchtberatern und Milchviehzüchtern die vielversprechendsten Kühe
ausgesucht. Darunter sind bekannte Schaudiven aber auch
Newcomerinnen, die zusammen für eine spannende Atmosphäre und den
Schauhöhepunkt, die Wahl des Grand Champion, sorgen werden. Derzeit
werden diese Kühe von ihren Besitzern auf den großen Auftritt
intensiv vorbereitet. An diesem Abend werden die Einzeltitel
Siegerkuh jung, mittel und alt vergeben. Aus den jüngsten
Teilnehmerinnen wählen die Preisrichter den "Junior Champion 2017".
Danach folgt ein weiteres Highlight: die Siegerkühe aus den
Altersgruppen "mittel" und "alt" stellen sich der Wahl zum "Grand
Champion 2017".

Vier Nachzuchtgruppen
Die RUW-Schau zeichnet sich nicht nur durch gute Schaukühe aus, sie
ist auch Plattform für Töchterpräsentationen aktuell angesagter
Bullen. Dieses Jahr stellt die Zuchtorganisation RUW
Nachzuchtkollektionen von drei Vererbern vor. Der Snowman-Sohn
SNOWBOARD ist einer davon. Mit seiner guten Milchleistungsvererbung
und seinen hervorragenden Fitnesseigenschaften ist er einer der
besten nachkommengeprüften Bullen Deutschlands.
Darüber hinaus zeigt die RUW einige Töchter des Newcomers NUGGET RDC,
der mit seinen ersten Nachkommen bereits große Begeisterung in den
Kuhherden ausgelöst hat.

Mit großer Spannung erwarten wir auch die Töchterkollektion des
Bullen EPOCHAL. Schon jetzt können wir sagen, dass er die hohen
Erwartungen als außergewöhnlicher Exteriuervereber erfüllt und wir
sicherlich eine exzellente Gruppe zu sehen bekommen. Der vierte im
Quartett ist der altbekannte Freddie-Sohn FERRARI, der seine Wurzeln
im Nordamerika hat. Seine einheitlich schwarz gezeichneten Töchter
gefallen vor allem durch ihre grandiosen Euter. Gezeigt wird eine
sehenswerte Gruppe mit zwei- und dreikalbigen Kühen.

Wertvolle Genetik zu gewinnen
Im Anschluss an den Schauwettbewerb und die Nachzuchtpräsentation
organisieren die Nachwuchszüchter des  Rinder-Union-West-Jungzüchter
e.V  wieder eine Verlosung. Als Hauptgewinn gibt es ein wertvolles,
drei Monate junges Kalb zu gewinnen.  

Neben diesem vielfältigen Schauprogramm informieren verschiedene
Firmen an Messeständen rund um das Thema Milchviehhaltung. Außerdem
stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RUW als
Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und das Serviceteam kümmert
sich um das leibliche Wohl.

Quelle: RUW

Uwe Scheper

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Kauf- und Pachtpreisspiegel für Schleswig-Holstein veröffentlicht

Erstmalig veröffentlicht das MELUND einen Kauf- und Pachtpreisspiegel mit den vom Statistikamt Nord (StANord) ausgewerteten Kauf- und Pachtpreisen der Jahre 2015/2016. In Tabellen und auf Karten werden die Kauf- und Pachtpreise jeweils für Acker-, Dauergrünland (DGL) und gemischte landwirtschaftliche Flächen dargestellt. Die Auswertung erfolgte auf Grundlage von Daten, die beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) im Zusammenhang mit der Genehmigung von Grundstückskaufverträgen oder im Zusammenhang mit angezeigten Pachtverträgen erhoben wurden.

Mit dem Kauf- und Pachtpreisspiegel soll eine größere Transparenz auf dem landwirt-schaftlichen Bodenmarkt hergestellt werden, da nicht nur Durchschnittskaufpreise für landwirtschaftliche Flächen allgemein, sondern differenziert nach Ackerland, DGL und sonstige landwirtschaftliche Flächen veröffentlicht werden. Entsprechendes gilt auch für die Veröffentlichung der Pachtpreise. Diese nach statistischen Grundregeln ausgewerteten Daten sollen sowohl eine wichtige Orientierungsgröße für Käufer/Verkäufer und Pächter/Verpächter sein als auch allen anderen Akteuren auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt Hilfestellung geben. Generelle Aussagen, um wieviel Prozent der Kauf- oder Pachtpreis in einer Region für Ackerland oder DGL gestiegen ist, können nicht gemacht werden, da die vom LLUR erhobenen Daten erstmalig durch das Statistikamt Nord ausgewertet wurden. Ausgewertete Vergleichsdaten für die Vergangenheit liegen nicht vor.

Der durchschnittliche Kaufpreismittelwert für Schleswig-Holstein betrug für Ackerflächen 34.671 Euro pro Hektar und für DGL 16.674 Euro pro Hektar. Durchschnittswerte sind jedoch nur bedingt aussagekräftig, da die Preise regional sehr unterschiedlich sind, wie die jetzt veröffentlichten Preisspiegel demonstrieren. So wurde in Nordoldenburg/Fehmarn mit 74.426 Euro pro Hektar der höchste Kaufpreismittelwert bezahlt, während der Mittelwert für Ackerland in der Südmecklenburgischen Niederung "nur" 19.651 Euro betrug. Ähnlich große Preisunterschiede lassen sich für DGL feststellen, hierfür musste in Nordfriesland ein Mittelwert von 21.308 Euro pro Hektar bezahlt werden, während ein Hektar DGL in Dithmarschen mit "nur" 14.572 Euro zu erwerben war.

Die Pachtpreise weisen eine ähnlich hohe regionale Spreizung auf: Der durchschnittliche Pachtpreismittelwert für Schleswig-Holstein betrug für Ackerflächen 557 Euro pro Hektar, im Kreis Schleswig-Flensburg mussten im Mittel 645 Euro pro Hektar für die Pachtfläche bezahlt werden. Spitzenwerte für die Pacht von DGL-Flächen mussten in den Kreisen Nordfriesland (411 Euro pro Hektar) und Schleswig-Flensburg (402 Euro pro Hektar) aufgewendet werden, während DGL-Flächen im Westmecklenburgischen Hügelland im Mittelwert schon für 163 Euro pro Hektar zu pachten waren.


Der Kaufpreisspiegel ist veröffentlicht unter folgenden Links:
https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Sonderveröffentlichungen/Kauf-_und_Pachtpreisspiegel/Kaufpreisspiegel/Kaufpreisspiegel_2015_2016_SH.pdf


https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Sonderveröffentlichungen/Kauf-_und_Pachtpreisspiegel/Kaufpreisspiegel/Kaufpreisspiegel_2015_2016_SH.xlsx


Der Pachtpreisspiegel ist veröffentlicht unter folgenden Links:
https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Sonderveröffentlichungen/Kauf-_und_Pachtpreisspiegel/Pachtpreisspiegel/Pachtpreisspiegel_2015_2016_SH.pdf


https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Sonderveröffentlichungen/Kauf-_und_Pachtpreisspiegel/Pachtpreisspiegel/Pachtpreisspiegel_2015_2016_SH.xlsx

 

Quelle: MELUND SH

Uwe Scheper

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Milchpreise an der Börse absichern?

Die Preisschwankungen auf dem Milchmarkt haben sich seit einigen Jahren drastisch erhöht. Die  Ursachen sind  vielfältig. Immer wieder wird als Modell der Preisabsicherung die Börse genannt. Das Landvolk Niedersachsen bietet dazu in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ernährungssicherung in Kiel am 18. Oktober in Hannover ab 10 Uhr ein eintägiges Informationsseminar für Milcherzeuger  an. Bundesweit wird dieses Seminar von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern bis Mitte Dezember ebenfalls angeboten.

Die  Globalisierung  und  internationale  Verflechtung  der  Agrarmärkte haben zugenommen. Ähnliches gilt für Extremwetterereignisse, auch sie beeinflussen  durch  die  Globalisierung  der  Märkte  immer  deutlicher  auch  die  EU-Agrarrohstoffmärkte. Die Preissicherung zur Reduzierung des Preisrisikos für Flüssigmilch der Milcherzeuger  wird  über  die  europäischen  Börsen  immer  leichter, da das  Handelsvolumen deutlich steigt, laufende  Börsenmilchwerte  (wie  der  Kieler Börsenmilchwert auf Basis der EEX-Daten) und neue Absicherungsmodelle am Markt vorliegen. Auch prüft die EEX-Börse  derzeit  ergebnisoffen, ob ein Europäischer  Flüssigmilchkontrakt eingeführt werden sollte.

Dieses Seminar greift diese aktuellen Entwicklungen auf. Die Milcherzeuger sollen am Ende des Tagesseminars in der Lage sein, Preissicherung für ihre Flüssigmilch oder Rohmilch mit börslichen Terminkontrakten  selbständig  durchzuführen und/oder in  Zusammenarbeit mit ihrer  Molkerei neue Preissicherungssysteme für Flüssigmilch umzusetzen. Anmeldungen bitte an das ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Quelle: LPD

Uwe Scheper

(cattle)

Die Weidesaison geht zu Ende

Es heißt Abschied nehmen für die Kühe in Niedersachsen. Die Weidesaison geht zu Ende, und mit dem Ende der Vegetationsperiode auf dem Grünland werden sie wieder in den Stall gebracht. Das bedeutet nicht, dass sie bis zum Frühjahr nicht mehr raus dürfen, denn viele Milchviehbetriebe bieten den Tieren Bewegungsflächen im Freien an. Aber das Grünland, das auch zur Fütterung genutzt wird, muss jetzt geschont werden. Da das Gras jetzt ohnehin kaum noch wächst, würden die Tiere auf den Weiden kein ausreichendes Futter mehr finden. Bei Nässe würden die Kühe außerdem die Grasnarbe zertreten.

Vor dem Abschied in die Vegetationsruhe und die Weidepause stehen auf den Weiden Pflegemaßnahmen an. So kann das Gras im Frühjahr gesund und schnell nachwachsen. Um Frost- oder Trockenschäden und Fäulnis zu vermeiden, werden die Weiden jetzt gemäht und auf fünf bis acht Zentimeter gekürzt. Konkurrenz- oder Giftpflanzen werden so zurückgedrängt und die Futterqualität und Nährstoffzusammensetzung im kommenden Jahr verbessert. Der September eignet sich besonders gut für die teilweise oder komplette Nachsaat. Flächen, die für die Winterfütterung abgeerntet aber nicht beweidet werden, erhalten durch die Düngung jetzt die entsprechende Widerstandskraft gegen Frostschäden und Auswinterung. Flächen mit aufgewühlter Erde durch Maulwürfe oder Wildschweine werden abgeschleppt, die aufgewühlten Stellen werden eingeebnet. Andernfalls verunreinigt die Erde das Winterfutter. Auf dem Grünland gilt wie auf dem Acker, dass nasse Flächen nicht befahren werden sollten. Fahrspuren schädigen die Grasnarbe und die Bodenstruktur.

Die 690.000 Hektar Grünland in Niedersachsen sind die wichtigste Futtergrundlage für die 800.000 Milchkühe und alle weiteren Rinder, Schafe, Ziegen und Damtiere. Deutschlandweit werden 4,7 Mio. Hektar landwirtschaftliche Fläche als Grünland zur Beweidung oder Futtergewinnung genutzt. Den höchsten Grünlandanteil in Niedersachsen haben Ostfriesland und das sogenannte Grüne Dreieck zwischen Elbe und Weser mit rund 87 Prozent an der landwirtschaftlich genutzten Fläche.

Quelle: LPD

Uwe Scheper

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