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OHG: im Verlauf steigende Preise

Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen auf den Ackerflächen fanden sich
doch wiedererwartend viele auch private Kunden in der Halle Gartlage ein. So konnten sich
die Landwirte, die trotz der anliegenden Außenwirtschaft ihre Tiere für den Verkauf anboten,
im Verlauf der Auktion über stetig steigende Preise freuen.

Das Deckbullenangebot bei der April-Auktion war diesmal für Osnabrücker Verhältnisse eher
kleiner, aber durchweg von ausgesprochen guter Qualität. Dies konnte man schon anhand
der genomischen Zuchtwertinformation erkennen, wo kaum Negativ-Ausreißer dabei waren.
Auch die Bullen selbst präsentierten sich bei der Körung überwiegend überdurchschnittlich
gut, sodass nahezu ein Drittel in Klasse 1 prämiert werden konnte. Letztlich verteilte sich
aber das Kaufinteresse ungewohnt gleichmäßig auf alle Bullen, sodass die ganz große
Mehrzahl nur zu moderaten Preisen von 1.100 € bis 1.500 € zugeschlagen wurde, auch viele
der sehr guten einser-prämierten Bullen. Lediglich bei zwei Bullen gab es längere
Bieterduelle und etwas höhere Preise. Zunächst ging ein von Reinermann angebotener
Lighter-Sohn aus RR Fanatic Cake VG-88 und somit im Hintergrund die Juror Faith-Familie
mit hohen Leistungen und Inhaltsstoffen nach längerem Bieterduell für 2.500 € an einen
Kunden aus Niedersachsen. 2.000 € erreichte ein Finder-Sohn aus der Bunge‘schen SFamilie,
den sich ein Kunde aus Schleswig-Holstein sicherte.

Bei den Zuchtrindern zeigte sich auf der April Auktion ein sehr abwechslungsreiches Bild. Die
verschiedenen Qualitäten wurden auch sehr differenziert bezahlt und zusätzlich stieg die
Konkurrenz im Laufe des Tages durch immer mehr private Kunden die sich erst später in der
Halle einfanden. 200 Tiere konnten am Abend ihren Weg zu den neuen Betrieben antretenzugeschlagen
im Schnitt für 1.594 €.

Die beiden Tiere an der Preisspitze konnte sich diesmal wieder ein Stammkunde aus den
Niederlanden sichern. An der Spitze lag für 2.800 € eine typstarke Morning- Tochter von
Kettmann in Loxten. Diese konnte sowohl mit fast 40 Litern aus einem sehr guten und festem
Euter als auch dem Spitzenfundament überzeugen. Ihre zukünftige Stallgefährtin die sich der
Käufer für 2.700 € von Thöle aus Westendorf sicherte, konnte besonders mit ihren Rahmen
und Länge punkten. Ebenso hatte die Defiant- Tochter sowohl bei der eigenen
Einsatzleistung mit über 40 Litern und enormen Inhaltstoffen als auch bei der Abstammung
einiges an sicherer und guter Genetik zu bieten. Mit der Commander Tochter LEY Arilia von
der Leyschulte- Steer GbR aus Seeste wurde ein weiteres Top- Exterieur Tier für 2.600 €
Richtung Sauerland zugeschlagen. Dieses Rind beindruckte auch im Exterieur mit festem
Euter, sehr guten Beinen und ihrer insgesamt sehr harmonischen Erscheinung. Gepaart mit
der sehr guten Leistung wird sie aber auch die anderen Spitzenrinder ihren neuen Besitzern
sicher sehr viel Freude bereiten.

Auf der Auktion in 5 Wochen am 16. Mai werden wieder über 350 Tiere erwartet.

Quelle: Osnabrücker Herdbuchgesellschaft

Uwe Scheper

(cattle)

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