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OHG: Silierwetter lässt Preise welken ...

Bestes Silierwetter beschert den angereisten Kunden einen
Käufermarkt

Nach der flotten Vorauktion und den in den letzten Wochen auf umliegenden Auktionsplätzen leicht
steigenden Preistendenzen war man eigentlich hinsichtlich der Erwartung für die Mai-Auktion am
17.05.2017 in der Halle Gartlage zuversichtlich. Allerdings führte das extrem gute Silierwetter dann
doch zu vielen kurzfristigen Absagen von In- und Auslandskunden, so dass letztlich die wenigen –
überwiegend ausländischen Kunden – günstige Einkaufsmöglichkeiten bei den weiblichen Tieren
hatten.

Trotz des großen Angebotes von 39 aufgetriebenen Deckbullen verlief dort der Markt bei zwar leicht
rückläufigem Durchschnittspreis (1.490 €) nach wie vor flott. Die Kaufpreise waren allerdings stark
nach der Qualität differenziert. Somit gab es eine größere Gruppe von Spitzenbullen, die schnell
Preise oberhalb der 2.000 €-Marke erreichten. Preissieger war ein in Klasse 1 prämierter und von
Frank Wißmann angebotener Hotshot-Sohn, der auf die berühmte DeSu Oman 6121 zurückgeht und
zudem mit 152 gRZG den höchsten genomischen Zuchtwert vorweisen konnte. Diesen Bullen
sicherte sich für 2.800 € ein Kunde aus dem Saarland.

Gleich dahinter folgte mit 2.700 € ein von Reinermann, Rüsfort, angebotener Silver-Sohn aus der
hochleistenden VG-89 RR Beacon Rita, den sich ein Kunde aus Hessen sicherte. Sehr begehrt waren
zudem die beiden von Steinkamp in Varl angebotenen Silver-Vollbrüder aus der bekannten Cosi-
Kuhfamilie, die jeweils für 2.600 € bzw. 2.500 € an den hessischen Kunden bzw. in die Niederlande
gingen.

Bereits im Vorlauf stand die Auktion ganz im Zeichen der guten Wetterprognosen, so dass schon eine
größere Stückzahl der Tiere umgemeldet wurden. Auch auf der Käuferseite machte sich die geringe
Anzahl der Privatkunden bemerkbar. Es wurden zwar alle Tiere zügig verkauft doch die ganz heißen
Bietduelle blieben aus, so dass Käufer sich die guten Qualitäten leicht sichern konnten.

In der Spitze waren es fünf Färsen die die 2.000 € Grenze knackten. Teuerste Färse war eine
Goldday-Tochter von Thumann aus Vehs, die durch ihr Fundament und ihre Leistungsbereitschaft mit
über 40 kg Milch überzeugte und für 2.300 € verkauft wurde. Für 2.200 € folgte eine sehr starke
Davos-Färse von Stockhowe. aus Campemoor. Diese wurde in den Landkreis Vechta verkauft. Wie
auch schon die teuerste Färse wurde auch eine Select-Färse von Kettmann aus Loxten für 2.100 €
nach Süddeutschland verladen. Diese sehr ausgeglichene bunte Färse konnte mit einer
Einsatzleistung von über 45 kg Milch überzeugen. Komplettiert wird das Quintett von einer Boss-
Tochter von Gundlach und einer Marco-Tochter von Meyer zu Reckendorf, die für unsere belgischen
Stammkunden zugeschlagen wurden Generell überzeugten die Färsen an der Spitze durch enorm
hohe Leistungsbereitschaft.

Die nächste Auktion findet wieder in fünf Wochen am 21.06.2017 in der Halle Gartlage statt. Hier wird
wieder mit einer etwas größeren Anzahl Tieren zu rechnen sein. Als Highlight werden dann im
Rahmen der Osnabrücker Summer Genomics ca. 15 züchterisch sehr interessante Jungrinder
angeboten. Bei Interesse an diesen vielversprechenden Tieren wenden sie sich gerne an Maik
Wittemeier 05422/987-251.

Quelle: OHG

Uwe Scheper

(cattle)

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