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RSH am 06.04. (Nachtrag)

Auf der April-Auktion verlief der Markt in den Rassenabteilungen fast gleich. Die Nachfrage nach guten frischmelkenden Kühen und Färsen konnte nicht ganz befriedigt werden. Die Verkaufserlöse gaben gegenüber der März-Auktion etwas nach. Die Nachfrage auf dem Bullenmarkt war etwas verhaltener, bei leicht nachgebenden Zuschlagspreisen blieben einzelne Bullen im Überstand.


Knappes Angebot im Frühjahr

Auf der April-Auktion waren die Erwartungen der Auktionsbeschicker aufgrund des herrlichen Frühjahrswetter etwas gedämpft. Das überschaubare Angebot der abgekalbten Kühe und Färsen konnte die Nachfrage nur zum Teil befriedigen. Bei nachgebenden Zuschlagspreisen wurden alle angebotenen Kühe und Färsen verkauft.

Die Nachfrage auf dem Bullenmarkt war sehr qualitätsorientiert, bei stabilen bis leicht nachgebenden Zuschlagspreisen blieben einzelne Bullen im Überstand.

In der Schwarzbuntabteilung erlösten die Färsen 1.394,-€ im Durchschnitt. Teuerste Färsen waren Katalog-Nr. 82 „KAX Skarle“ eine typvolle gut entwickelte Fanatic-Tochter mit gutem Leistungspapier von der Rinderzucht Kaack GbR, Mözen, Katalog-Nr. 89 „Sulanka“ eine schicke im leistungstyp stehende Stylist-Tochter mit hoher Einsatzleistung von der Gravert GbR, Lindau und Katalog-Nr. 89 „OHs Schoko“ eine große Lobach-Tochter mit Schliff und gutem Euter von Klaus Heldt, Gr. Schlamin. Zuschlagspreis je 1.700,-€.

Die schwarzbunten gekörten Bullen erzielten 1.460,-€ im Mittel. Teuerster Bulle war Katalog-Nr. 35 „KAX Tulipo“ ein korrekter Justice-Sohn mit Rahmen, genomischen Zuchtwert und sehr hohem Teilindex. Züchter Rinderzucht Kaack GbR, Mözen Zuschlagspreis: 2.000,-€.
Die zwei von Eggert Schröder, Stapelfeld angebotenen schwarzbunten Kuhkälber erlösten 180,-€ bzw. 200,-€.

In der Rotbuntabteilung wurden die abgekalbten Färsen für 1.433,-€ verkauft. Teuerste Färse war Katalog-Nr. 75 „Sanella“ eine feinzellige, in der Entwicklung stehende Tonikum-Tochter mit guter Einsatzleistung von Walter Georg Fechter, Hamdorf der auch die teuerste Kuh der April-Auktion aufgetrieben hatte.

Während Sanella 1.550,-€ erlöste konnte die Mind P-Tochter „Ruhe“ für 1.600,-€ zugeschlagen werden.

Die rotbunten gekörten Bullen erreichten 1.381,-€ im Durchschnitt. Teuerste Bullen waren Katalog-Nr. 4 „Trayler“ ein gut entwickelter, typstarker Edelmut-Sohn mit sehr guten Inhaltsstoffen bei Mutter und Großmutter von Lars Frohbös, Goosefeld und Katalog-Nr. 11 „Tabeos“ ein dunkler, korrekter Red-Winger-Sohn mit gutem Abstammungspapier von der Milchhof Wesenberg GbR. Zuschlagspreis je 1.500,-€. In der Angler Abteilung wurde eine Färse angeboten und für 1.450,-€ zugeschlagen.

Quelle: RSH

Uwe Scheper

(cattle)

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