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RSH: Nachfrage nach Färsen nur knapp befriedigt

Für Eilige:

Auf der April-Auktion verlief der Markt in den Rassenabteilungen gleich. Die Nachfrage nach guten frischmelkenden Kühen und Färsen konnte nur knapp befriedigt werden. Die Zuschlagspreise erreichten das Niveau der Vorauktion. Der Bullenmarkt lief qualitätsbezogen recht gut. Bei den Rotbunten konnte das knappe Angebot bei deutlich anziehenden Zuschlagspreisen die Nachfrage nicht befriedigen. Bei den Schwarzbunten waren junge Bullen mit kompletten Pedigree und guten Eiweißprozenten gefragt. Bei anziehenden Zuschlagspreisen blieben mehrere ältere Bullen im Überstand.


Und ausführlicher:

Auf der April-Auktion waren die Erwartungen der Auktionsbeschicker aufgrund der Arbeitssituation auf den Futterbaubetrieben eher gedämpft. Das überschaubare Angebot der abgekalbten Kühe und Färsen konnte die Nachfrage nur knapp befriedigen. Bei stabilen Zuschlagspreisen wurde der Markt geräumt.
Die Nachfrage auf dem Bullenmarkt war sehr qualitätsorientiert. Gut entwickelte, junge Bullen mit kompletten Pedigree und sehr guten Leistungszahlen wurden stark nachgefragt. Bei anziehenden Preisen blieben mehrere ältere Bullen im Überstand.

In der Schwarzbuntabteilung erlösten die Färsen 1.468,- € im Durchschnitt. Teuerste Färse war Katalognummer (Nr.) 88, „Toni“, eine schicke „Gabrio“-Tochter mit gutem Euter und sehr guten Abstammungspapier Den Zuschlag gab es für 1.900,-€, Züchter ist Christian Fischer aus Brunsbek (OD).

Die schwarzbunten gekörten Bullen erzielten 1.785,- € im Mittel. Teuerste Bullen waren Nr. 41, „Ulfa“, ein typstarker, korrekter „Brisbane“-Sohn von Hans Tietgen aus Rickling (SE), Zuschlagspreis waren 2.700,-€, sowie die Nr. 36, „Ufkel“, ein korrekter, tiefer „Hotshot“-Sohn aus der Familie des RSH Top-Vererbers „Avicii“. Der Zuschlagspreis war hier 2.600,-€ für Verkäufer Stefan Voss aus Nehms (SE). Nr. 51, „KAX Udines“, ein kompletter „Lighter“-Sohn aus dem D-Stamm von der Rinderzucht Kaack GbR in Mözen (SE) erlöste den Zuschlagspreis von 2.300,-€ und Nr. 49, „Uffe“, ein rahmiger, langer „Brisbane“-Sohn, ebenfalls von Hans Tietgen aus Rickling (SE) wurde für 2.100,-€ zugeschlagen. Alle vier angesprochenen Bullen waren jung, gut entwickelt, korrekt im Körperbau und hatten höchste Leistungen bei Mutter und Großmutter.

Die zwei aufgetriebenen schwarzbunten Kühe erlösten 1.450,-€ im Durchschnitt. Teuerste Kuh war die Nr. 96, „Soleika“, eine junge, ansprechende Kuh mit guter Einsatzleistung, ausgestellt von Paul Hameister aus Timmaspe (RD/ECK). Der Zuschlagspreis hier war 1.600,-€.

In der Rotbuntabteilung wurden die abgekalbten Färsen für 1.167,-€ verkauft. Teuerste Färse war Nr. 76, „Tippi“, eine typstarke „Edway“-Tochter mit gutem Euter und ansprechenden Einsatzleistungen. Ihr Züchter, Martin Rockel aus Köhn (PLÖ), erhielt den Zuschlagspreis von 1.250,-€.

Die rotbunten gekörten Bullen erreichten 2.025,-€ im Mittel. Teuerste Bullen waren Nr. 10, „Ugos“, ein großer, eleganter „Defago“-Sohn von Hans Tietgen aus Rickling (SE), der im Abstammungspapier keine Wünsche offen ließ. das wurde mit dem Zuschlagspreis von 2.400,-€ belohnt. Nr. 4, „Ulic“, ein kompletter, tiefer „Appleboy“-Sohn mit guten Leistungszahlen von Züchter Hans Jochen Stange aus Sören (RD/ECK) wurde mit 2.300,-€ zugeschlagen.

In der Angler-Abteilung wurde eine Färse von Lorenz Engelbrecht aus Grundhof (SL/FL) angeboten und für 1.250,-€ zugeschlagen worden.

Die nächste Auktion für schwarz- und rotbunte Bullen sowie weibliche Tiere – nur BHV1-freie Tiere mit amtlicher Bescheinigung – findet am Donnerstag, 17. Mai 2018, in den Holstenhallen, Neumünster, statt.

Quelle: Rinderzucht Schleswig-Holstein

Uwe Scheper

(cattle)

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