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RSH: Zwei Kollektionen belebten die März-Auktion

(Für Eilige) Auf der März-Auktion verlief der Markt in den Rassenabteilungen fast gleich. Der Bullenmarkt allerdings recht unterschiedlich, das knappe Angebot der Rotbuntabteilung übertraf noch die Nachfrage. Bei gleichbleibenden Zuschlagspreisen blieben einige Bullen im Überstand. Bei den Schwarzbunten war die Nachfrage größer, nahezu alle angebotenen Bullen wurden zu leicht anziehenden Preisen zugeschlagen. Der Färsenmarkt verlief gut, bei anziehenden Erlösen wurden alle angebotenen Färsen verkauft.  

(Details) Der Start in die März-Auktion war recht verhalten, das Angebot der rotbunten gekörten Bullen übertraf die Nachfrage. Bei stabilen Zuschlagspreisen blieben mehrere gut entwickelte Bullen im Überstand.

Mit dem Verkauf der schwarzbunten Bullen nahm die Auktion immer mehr Fahrt auf, die Gebote waren zahlreicher und flotter, bis auf einige ältere Bullen konnten alle Bullen zu stabilen Preisen zugeschlagen werden. Beim Verkauf der abgekalbten Färsen boten die Käufer zügiger, alle aufgetriebenen weiblichen Auktionstiere wurden zu guten Zuschlagspreisen verkauft.

Das Angebot der abgekalbten Färsen wurde durch zwei Kollektionen quantitativ und qualitativ aufgewertet.

Die Züchter aus dem Kreis Stormarn und die Betriebe C.H. Jacobsen und F. W. Haß aus Holtsee hatten gut ausgesucht und die Käufer honorierten die gute Qualität mit entsprechenden Geboten.

In der Schwarzbuntabteilung erzielten die abgekalbten Färsen 1.462,-€ im Durchschnitt. Teuerste Färsen waren Katalog-Nr. 89 „Shakira“ eine große, typstarke Dastin-Tochter mit hoher Einsatzleistung  von Jens Gerken, Pölitz (OD)und Katalog-Nr. 92 „Serle“ eine schicke Snowplan-Tochter mit sehr gutem Euter und gutem Abstammungspapier von Eckhard Körting, Westerau (OD) Zuschlagspreis je 1.700,-€.

Die schwarzbunten Bullen erreichten 1.472,-€ im Mittel. Teuerste Bullen waren Katalog-Nr. 36 „Tatianus“ ein tiefer, typstarker Mogul-Sohn aus einem schaubekannten Kuhstamm Züchter: Milchhof Wesenberg GbR, Wesenberg (OD) und Katalog-Nr. 38 „Tyrano“ ein rumpfiger, typbetonter Samuelo-Sohn mit kompletten Abstammungspapier. Züchter: Halske KG, Schönwalde (OH) Zuschlagspreis je 2.000,-€.

In der Rotbuntabteilung erlösten die abgekalbten Färsen 1.460,-€ im Durchschnitt. Teuerste Färsen waren Katalog-Nr. 139 und 143 zwei typstarke gut herausgebrachte Färsen mit hoher Einsatzleistung und gutem Euter. Züchter: Klaus-Jürgen Wichmann, Haby (RD/ECK) Zuschlagspreis je 1.550,-€.

Die rotbunten gekörten Bullen erreichten 1.483,-€ im Mittel. Teuerster Bulle war Katalog-Nr. 9 „Trampi“ ein quelliger, typstarker Edelmut-Sohn mit guter Abstammung und hohen Leistungszahlen. Züchter: Lars Frohbös, Goosefeld (RD/ECK) Zuschlagspreis: 2.000,-€.
In der Angler-Abteilung wurde eine Kuh und sechs Färsen aufgetrieben und für durchschnittlich 1.443,-€ verkauft.

Teuerste Färsen waren Katalog-Nr. 69 „EG Saftige“ eine schicke, euterstarke Haithabu-Tochter von Lorenz Engelbrecht, Grundhof (SL/FL) und Katalog-Nr. 112 „Rosmarin“ eine gut entwickelte, Odin-Tochter mit ansprechenden Abstammungs – und Leistungspapier von Claus-Heinrich Jacobsen, Holtsee (RD/ECK) Zuschlagspreis je 1.600,-€.

Die nächste Auktion für schwarz- und rotbunte Bullen sowie weibliche Tiere – nur BHV1-freie Tiere mit amtlicher Bescheinigung – findet am Donnerstag, 06. April 2017, in den Holstenhallen, Neumünster, statt.

Quelle: Rinderzucht Schleswig-Holstein

Uwe Scheper

(cattle)

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