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Broschüre „Gläserne Ställe“

- Anregungen zum Thema Öffentlichkeitsarbeit gefällig? Bitte schön, eine gut gemachte Broschüre aus dem Hause des KTBL.

 

„Gläserne Ställe“ begleitet Diskussionen rund um die agrarische Öffentlichkeitsarbeit ja schon seit einigen Jahren als geflügeltes Wort. Mit der eigentlichen Umsetzung – gerade im baulichen Bereich – hielt man sich auf diesen Tagungen aber allzu oft zurück. Praktiker wissen ja, dass es nicht immer leicht ist, die Konzepte aus den Universitäten in den Stallungen umzusetzen. Schon beim Stichwort Hygiene dürfte manch ein Tierhalter zusammenzucken, wenn eine Besuchergruppe durch den Melkstand oder aber den Abferkelbereich geführt werden soll. In der Broschüre „Gläserne Ställe“ werden nach einigen allgemeineren Informationen rund um das Thema „Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft“ sechs Betriebe vorgestellt, die ihre Stallungen quasi „vergläsert“ haben. Sie stellen ihr Vorgehen und ihre Erfahrungen mit Besuchern auf ihrem Hof vor und berichten dabei auch über bauliche Besonderheiten. Sehr schön, interessierte Leser erhalten sachliche und verständliche Informationen, mit denen der Praktiker etwas anfangen kann. Die vorgestellten Betriebe wurden vom BMELV im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerbs Landwirtschaftliches Bauen prämiert und sind „in ihren Konzepten und Stallanlagen beispielhaft für eine transparente Landwirtschaft“ – wow! Die Broschüre umfasst etwa 50 Seiten und kostet 9 Euro.

Uwe
(cattle)

... und das meint der Verlag:

Gläserne Ställe sind eine besondere Form der Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft. Der Einblick in die landwirtschaftliche Nutztierhaltung, verbunden mit Erklärungen zu dem was gesehen werden kann, trägt im hohen Maße zur Akzeptanz der Tierhaltung bei. Die Öffnung der Stalltüren ermöglicht und verlangt die ganze Bandbreite der Öffentlichkeitsarbeit. Ob Presseeinladung, Internetauftritt oder Werbeflyer, vor allen Maßnahmen sollte sich der Betriebsleiter über Ziel und Zielgruppe Gedanken machen.Wie sehen öffentlichkeitswirksame Konzepte zur Akzeptanzsteigerung aus? Welche Eigenschaften müssen die Menschen mitbringen? Und welche Empfehlungen können erfahrene Betriebsleiter ihren Kollegen geben? Diesen Fragen ist ein Expertenteam im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) nachgegangen. Das Expertenteam hat innovative Ideen und Konzepte gesucht, die sich öffentlichkeitswirksam darstellen und so als Beispiel für andere Betriebe gelten können.Im Fokus standen bauliche, technische und werbewirksame Maßnahmen, die direkte Einblicke in die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren und in die Erzeugung tierischer Produkte ermöglichen – gläserne Ställe. Diese Transparenz soll den Dialog zwischen Tierhaltern und ihren Besuchern sowie das gegenseitige Verständnis fördern. Das Heft zum Bundeswettbewerb zeigt sechs preisgekrönte Beispiele.

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