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Bücher & Co.

Buch KTBL „Automatische Melksysteme“

 - Landwirte, die in die Milchproduktion investieren wollen, denken auch über das Für und Wider des Einsatzes von Melkrobotern nach. Dieses Buch sorgt dafür, dass Überlegungen dieser Art noch mehr Substanz bekommen.

 

Keine Sorge, auch wenn sich die einführenden Worte etwas werblich anhören, so muss ich gestehen, dass ich für diese Buchvorstellung nicht bezahlt werde. Aber im Ernst, wer in den Bereich Melktechnik investiert, der muss tief in die eigene Tasche greifen, egal, ob es um die Anschaffung eines Swing Over, einer Fischgräte oder eines Melkroboters geht. Zudem muss man klären, wie es um die zur Verfügung stehende Arbeitszeit steht. Wie lange macht der Senior noch aktiv im Stall mit, hat der Ehepartner Lust auf Melken oder wird die eigene Arbeitszeit besser auf dem Acker oder einer anderen agrarischen Tätigkeit besser entlohnt? Und auch externe Arbeitsangebote können um die beschränkte Arbeitszeit konkurrieren ... oder die Kids .... oder, oder, oder .... .

Auf den 160 Seiten dieser KTBL Schrift, die für 24 Euro zu haben ist, erhältst Du einen guten Einblick in das, was Dich erwartet, wenn Du Dich für ein AMS entscheidest. Neben einer grundsätzlichen Beschreibung dessen, was Automatische Melksysteme eigentlich sind, erfährst Du viel über Milchkühlung, Milchqualität und weitere Dinge, die im direkten Umgang mit Milch in Zusammenhang stehen. Spannender fand ich die Bereiche, in denen es um das Miteinander von Kühen mit der innovativen Technik ging. Auch Gedanken zur generellen Planung von Stallungen sowie der Platzierung von Melkboxen fand ich gut, wichtig und deshalb lesenswert.

Dem Bereich „Verfahrensabläufe und Arbeitszeitbedarf“ sowie der betriebswirtschaftlichen Betrachtung sind knapp 40 Seiten gewidmet. Das erledigt das KTBL wie immer seriös und anspruchsvoll. Damit sollte sie den wesentlichen Kreis derjenigen Landwirte erreichen, die sind für dieses Thema interessieren. Und ich glaube auch, dass Du auf diese Weise das Handwerkszeug geliefert bekommst, um auf Augenhöhe mit Deinem Berater zu diskutieren.

Das war es von mir,

Uwe
(cattle)

... und das meint der Verlag:

   Das automatische Melken von Milchkühen ist eine ausgereifte Technik. Sie flexibilisiert die Arbeitszeit und ist vor allem aus diesem Grund für viele Milchviehhalter eine interessante Alternative zu herkömmlichen Melkverfahren. Bei Stallneubauten oder der Erneuerung alter Melktechnik wird sie immer häufiger eingesetzt.

Bevor die Entscheidung für ein automatisches Melksystem getroffen wird, müssen der Investitionsbedarf und die laufenden Kosten ermittelt sowie die Auswirkungen auf den Arbeitszeitbedarf und die betrieblichen Abläufen abgeschätzt werden, um die Wirtschaftlichkeit dieser Technik zu bestimmen.

Bei dem Kauf automatischer Melktechnik geht es aber um mehr. Die Technik kann nur effektiv eingesetzt werden, wenn der gesamte Stall und Betriebsablauf auf sie abgestimmt sind.
Verfahrenstechniker, Ökonomen und Veterinäre haben in einer KTBL-Arbeitsgruppe den Stand des Wissens aus Forschung und Praxis zusammengetragen. Sie zeigen Chancen und Grenzen der automatischen Melksysteme auf und bieten Milchviehhaltern und Beratern umfassende Informationen und wichtige Entscheidungshilfen.

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