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OHG: Auktion - Färsen für 1.793 Euro (+21,00 Euro)


Top Qualitäten in allen Kategorien sichern flotten Auktionsverlauf


Die durchweg sehr guten OHG-Auktionsergebnisse seit Beginn des neuen Geschäftsjahres (Oktober 2018) hielten auch zur aktuellen Auktion am 13. Februar 2019 in der Halle Gartlage weiterhin an. Hierfür sorgten maßgeblich eine in allen Tierkategorien ausgesprochen gute einheitliche Qualität sowie andererseits eine breite Käuferschaft

aus dem In- und Ausland.



Von den diesmal aufgetriebenen 32 Deckbullen konnten erfreulicherweise 40 % in Körklasse 1 prämiert werden und etwa die Hälfte dieser prämierten Bullen erreichten dann auch Zuschlagspreise von > 2.000 €. Somit wurde der sehr gute Durchschnittspreis der Vorauktion nochmals um 10 € gesteigert auf 1.632 €. Der Preissieger dieser Auktion war der jüngste Bulle, der von Bunge Agrar angeboten wurde und neben eigenem top Exterieur mit Solo x Armstead eine ungewöhnliche Väterkombination sowie die bewährte S-Familie im Hintergrund aufzuweisen hatte. Ihn sicherte sich ein eigens aus Mecklenburg angereister Stammkunde für 2.800 €. Auch der zweitteuerste von Linkmeyer in Haltern angebotene Bulle wusste durch einen langlebigen Kuhstamm mit hohen Inhaltsstoffen und guten Einstufungen zu überzeugen sowie zugleich der bewährten Kombination der beiden OHG-Bullen Milord x Wizzard und wurde für 2.500 € nach Belgien verladen. Die weiteren Bullen in der Preiskategorie von 2.000 € und mehr gingen an eine breite Käuferschaft von Schleswig-Holstein bis nach Spanien.


Bei den Rindern mussten die Interessenten aus den Niederlanden, Belgien, Polen, Spanien und Italien sowie auch die inländischen Kunden für die 25 % der besten Rinder und damit mehr als 60-mal 2.000 € oder mehr investieren, um diese mit nach Hause nehmen zu können. Zu dieser sehr breiten guten Spitze trug die große Zahl gut entwickelter Rinder mit top Eutern und zugleich guten Einsatzleistungen bei. Zudem hatten einige davon auch noch ausgesprochene Top-Pedigrees zu bieten.


Den Topseller stellte der Zuchtbetrieb Reinermann mit einer Trend-Tochter aus der auf die Henkeseen-Familie zurückgehenden RR Hillary VG-87, die sich ein Stammkunde aus

den Niederlanden für 2.700 € sicherte. Nachfolgend teilten sich sogleich 4 Rinder den zweiten Platz mit Verkaufspreisen von 2.600 €. Hierbei handelte es sich zweimal um Basta-Töchter von den Betrieben Bergmann bzw. Dammeier sowie erneut eine äußerst schicke Garant von Kühn-Altevogt und schließlich eine züchterisch sehr interessante Unique-Färse vom Betrieb Kolckhorst-Kahle mit 2 Generationen EX auf der Mutterseite. Diese Topfärsen gingen überwiegend an holländische Kunden sowie an einen Zuchtbetrieb aus dem Münsterland. Von der Vaterseite dominierten bei den Topfärsen überwiegend OHG-Bullen und zwar erneut Garant mit 10 Töchtern sowie nachfolgend Basta mit 6, Buck mit 5, Consul mit 4 sowie Deko-Red und Trend mit je 3 Töchtern in der

Preisgruppe ≥ 2.000 €.


Im Sog dieser sehr guten gleichmäßigen Auktion von Anfang bis Ende wurden auch zum Schluss die 6 angebotenen Kuhkälber allesamt zügig zu Preisen zwischen 270 und 600 € versteigert.


Zur nächsten Auktion am 20. März 2019 wird ein Auftrieb von 350 Tieren erwartet.


Quelle: OHG


Uwe Scheper

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