Anmelden

Aktuelles

cattle

cattle

"Journalismus mit Stallgeruch", dass ist mein Credo und auch der Inhalt des Onlinemagazins cattle.de. Darüber hinaus übernehme ich journalistische Tätigkeiten rund um die Landwirtschaft sowie die vor- und nachgelagerte Bereiche in Wort und Bild - auch für Sie! Dr. Uwe Scheper

Webseite-URL:

Mit der EU kommt die Milch kostenlos in die Schule

Mach mal Pause – in Schulen lädt der Gong regelmäßig dazu ein. In vielen Schulen und Bildungseinrichtungen gehört zur Pause auch die richtige Verpflegung mit Milch, Obst und Gemüse. Für das Schuljahr 2018/19 können sich nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes Bildungseinrichtungen für die Teilnahme am Schulprogramm bewerben. Das Portal für die Anmeldung (www.schulprogramm.niedersachsen.de) ist vom 16. April bis zum 2. Mai online geschaltet. Aktuell profitieren in 1.288 Bildungseinrichtungen in Niedersachsen und Bremen Kinder von diesem Angebot, das mit EU-Mitteln gefördert wird. „Die regelmäßige Extraportion Obst, Gemüse und Milch sowie die angebotenen pädagogischen Begleitmaßnahmen sollen die Kenntnisse und Fähigkeiten der Kinder im Umgang mit Lebensmitteln schulen. Hierdurch wird ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung eines gesundheitsfördernden Ernährungsverhaltens geleistet", lobt Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast das Schulprogramm.

Ziel des EU-Schulprogramms ist es, Kinder für eine ausgewogene Ernährung zu begeistern. Die Kinder lernen die bunte Vielfalt der Obst- und Gemüsearten sowie den Geschmacksgenuss von Milch aus der Region kennen und erfahren dabei, wo ihr Essen herkommt und wie es hergestellt wird. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) berät Schulen und Bildungseinrichtungen sowohl zur Schulmilchbelieferung als auch bei der Vermittlung von Lerninhalten. Für die verschiedenen Altersstufen von den Kindertagestätten über die Grundschulen bis über die Sekundarstufe 1 und die „Großen“ in der Sekundarstufe 2 oder in Berufsbildenden Schulen bietet sie eine Vielfalt an Merkblättern und Unterrichtsmaterialien an. Sie vermittelt auch Hofbesuche oder kommt zu speziellen Seminaren und Informationsveranstaltungen wie beispielsweise Shake-Seminaren in die Schulen. Alle Angebote der LVN sind zu finden unter www.milchwirtschaft.de/schulen-und-kitas/.

Quelle: LWK Niedersachsen

Uwe Scheper

(cattle)

RSH: Nachfrage nach Färsen nur knapp befriedigt

Für Eilige:

Auf der April-Auktion verlief der Markt in den Rassenabteilungen gleich. Die Nachfrage nach guten frischmelkenden Kühen und Färsen konnte nur knapp befriedigt werden. Die Zuschlagspreise erreichten das Niveau der Vorauktion. Der Bullenmarkt lief qualitätsbezogen recht gut. Bei den Rotbunten konnte das knappe Angebot bei deutlich anziehenden Zuschlagspreisen die Nachfrage nicht befriedigen. Bei den Schwarzbunten waren junge Bullen mit kompletten Pedigree und guten Eiweißprozenten gefragt. Bei anziehenden Zuschlagspreisen blieben mehrere ältere Bullen im Überstand.


Und ausführlicher:

Auf der April-Auktion waren die Erwartungen der Auktionsbeschicker aufgrund der Arbeitssituation auf den Futterbaubetrieben eher gedämpft. Das überschaubare Angebot der abgekalbten Kühe und Färsen konnte die Nachfrage nur knapp befriedigen. Bei stabilen Zuschlagspreisen wurde der Markt geräumt.
Die Nachfrage auf dem Bullenmarkt war sehr qualitätsorientiert. Gut entwickelte, junge Bullen mit kompletten Pedigree und sehr guten Leistungszahlen wurden stark nachgefragt. Bei anziehenden Preisen blieben mehrere ältere Bullen im Überstand.

In der Schwarzbuntabteilung erlösten die Färsen 1.468,- € im Durchschnitt. Teuerste Färse war Katalognummer (Nr.) 88, „Toni“, eine schicke „Gabrio“-Tochter mit gutem Euter und sehr guten Abstammungspapier Den Zuschlag gab es für 1.900,-€, Züchter ist Christian Fischer aus Brunsbek (OD).

Die schwarzbunten gekörten Bullen erzielten 1.785,- € im Mittel. Teuerste Bullen waren Nr. 41, „Ulfa“, ein typstarker, korrekter „Brisbane“-Sohn von Hans Tietgen aus Rickling (SE), Zuschlagspreis waren 2.700,-€, sowie die Nr. 36, „Ufkel“, ein korrekter, tiefer „Hotshot“-Sohn aus der Familie des RSH Top-Vererbers „Avicii“. Der Zuschlagspreis war hier 2.600,-€ für Verkäufer Stefan Voss aus Nehms (SE). Nr. 51, „KAX Udines“, ein kompletter „Lighter“-Sohn aus dem D-Stamm von der Rinderzucht Kaack GbR in Mözen (SE) erlöste den Zuschlagspreis von 2.300,-€ und Nr. 49, „Uffe“, ein rahmiger, langer „Brisbane“-Sohn, ebenfalls von Hans Tietgen aus Rickling (SE) wurde für 2.100,-€ zugeschlagen. Alle vier angesprochenen Bullen waren jung, gut entwickelt, korrekt im Körperbau und hatten höchste Leistungen bei Mutter und Großmutter.

Die zwei aufgetriebenen schwarzbunten Kühe erlösten 1.450,-€ im Durchschnitt. Teuerste Kuh war die Nr. 96, „Soleika“, eine junge, ansprechende Kuh mit guter Einsatzleistung, ausgestellt von Paul Hameister aus Timmaspe (RD/ECK). Der Zuschlagspreis hier war 1.600,-€.

In der Rotbuntabteilung wurden die abgekalbten Färsen für 1.167,-€ verkauft. Teuerste Färse war Nr. 76, „Tippi“, eine typstarke „Edway“-Tochter mit gutem Euter und ansprechenden Einsatzleistungen. Ihr Züchter, Martin Rockel aus Köhn (PLÖ), erhielt den Zuschlagspreis von 1.250,-€.

Die rotbunten gekörten Bullen erreichten 2.025,-€ im Mittel. Teuerste Bullen waren Nr. 10, „Ugos“, ein großer, eleganter „Defago“-Sohn von Hans Tietgen aus Rickling (SE), der im Abstammungspapier keine Wünsche offen ließ. das wurde mit dem Zuschlagspreis von 2.400,-€ belohnt. Nr. 4, „Ulic“, ein kompletter, tiefer „Appleboy“-Sohn mit guten Leistungszahlen von Züchter Hans Jochen Stange aus Sören (RD/ECK) wurde mit 2.300,-€ zugeschlagen.

In der Angler-Abteilung wurde eine Färse von Lorenz Engelbrecht aus Grundhof (SL/FL) angeboten und für 1.250,-€ zugeschlagen worden.

Die nächste Auktion für schwarz- und rotbunte Bullen sowie weibliche Tiere – nur BHV1-freie Tiere mit amtlicher Bescheinigung – findet am Donnerstag, 17. Mai 2018, in den Holstenhallen, Neumünster, statt.

Quelle: Rinderzucht Schleswig-Holstein

Uwe Scheper

(cattle)

OHG: im Verlauf steigende Preise

Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen auf den Ackerflächen fanden sich
doch wiedererwartend viele auch private Kunden in der Halle Gartlage ein. So konnten sich
die Landwirte, die trotz der anliegenden Außenwirtschaft ihre Tiere für den Verkauf anboten,
im Verlauf der Auktion über stetig steigende Preise freuen.

Das Deckbullenangebot bei der April-Auktion war diesmal für Osnabrücker Verhältnisse eher
kleiner, aber durchweg von ausgesprochen guter Qualität. Dies konnte man schon anhand
der genomischen Zuchtwertinformation erkennen, wo kaum Negativ-Ausreißer dabei waren.
Auch die Bullen selbst präsentierten sich bei der Körung überwiegend überdurchschnittlich
gut, sodass nahezu ein Drittel in Klasse 1 prämiert werden konnte. Letztlich verteilte sich
aber das Kaufinteresse ungewohnt gleichmäßig auf alle Bullen, sodass die ganz große
Mehrzahl nur zu moderaten Preisen von 1.100 € bis 1.500 € zugeschlagen wurde, auch viele
der sehr guten einser-prämierten Bullen. Lediglich bei zwei Bullen gab es längere
Bieterduelle und etwas höhere Preise. Zunächst ging ein von Reinermann angebotener
Lighter-Sohn aus RR Fanatic Cake VG-88 und somit im Hintergrund die Juror Faith-Familie
mit hohen Leistungen und Inhaltsstoffen nach längerem Bieterduell für 2.500 € an einen
Kunden aus Niedersachsen. 2.000 € erreichte ein Finder-Sohn aus der Bunge‘schen SFamilie,
den sich ein Kunde aus Schleswig-Holstein sicherte.

Bei den Zuchtrindern zeigte sich auf der April Auktion ein sehr abwechslungsreiches Bild. Die
verschiedenen Qualitäten wurden auch sehr differenziert bezahlt und zusätzlich stieg die
Konkurrenz im Laufe des Tages durch immer mehr private Kunden die sich erst später in der
Halle einfanden. 200 Tiere konnten am Abend ihren Weg zu den neuen Betrieben antretenzugeschlagen
im Schnitt für 1.594 €.

Die beiden Tiere an der Preisspitze konnte sich diesmal wieder ein Stammkunde aus den
Niederlanden sichern. An der Spitze lag für 2.800 € eine typstarke Morning- Tochter von
Kettmann in Loxten. Diese konnte sowohl mit fast 40 Litern aus einem sehr guten und festem
Euter als auch dem Spitzenfundament überzeugen. Ihre zukünftige Stallgefährtin die sich der
Käufer für 2.700 € von Thöle aus Westendorf sicherte, konnte besonders mit ihren Rahmen
und Länge punkten. Ebenso hatte die Defiant- Tochter sowohl bei der eigenen
Einsatzleistung mit über 40 Litern und enormen Inhaltstoffen als auch bei der Abstammung
einiges an sicherer und guter Genetik zu bieten. Mit der Commander Tochter LEY Arilia von
der Leyschulte- Steer GbR aus Seeste wurde ein weiteres Top- Exterieur Tier für 2.600 €
Richtung Sauerland zugeschlagen. Dieses Rind beindruckte auch im Exterieur mit festem
Euter, sehr guten Beinen und ihrer insgesamt sehr harmonischen Erscheinung. Gepaart mit
der sehr guten Leistung wird sie aber auch die anderen Spitzenrinder ihren neuen Besitzern
sicher sehr viel Freude bereiten.

Auf der Auktion in 5 Wochen am 16. Mai werden wieder über 350 Tiere erwartet.

Quelle: Osnabrücker Herdbuchgesellschaft

Uwe Scheper

(cattle)

Grünland braucht in diesem Jahr besondere Pflege

In der ersten Aprilwoche war es endlich soweit: In Ganz Niedersachsen wurde die Temperatursumme von 200° Celsius erreicht. Diese Summe steht für den Vegetationsbeginn. „Die Natur ist in diesem Jahr zwei Wochen später dran, die meisten Flächen sind noch zu nass für den Weideaustrieb“, erklärt Karsten Padeken gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Der Landwirt und Vorsitzende des Niedersächsischen Grünlandzentrums hat wie alle Grünlandbauern in diesem Jahr alle Hände voll zu tun, um die anstehenden Arbeiten auf den Wiesen und Weiden rechtzeitig erledigen zu können. „Die Nässe im Herbst hat dazu geführt, dass die Weidetiere viel kaputtgetreten haben. Auch unsere Maschinen haben Spuren hinterlassen. Dies müssen wir nun alles beseitigen“, sagt Padeken. Viele Flächen seien aber immer noch zu nass und für Pflegearbeiten nicht befahrbar.

Soweit dies möglich war, haben die Landwirte bereits Gülle ausgebracht. Um dem neuen Aufwuchs beste Startbedingungen zu geben, wird Moos entfernt und die Grasnarbe belüftet – dafür kommt der Wiesenstriegel zum Einsatz. Er beseitigt Unebenheiten und Maulwurfshügel. „In diesem Jahr müsste das Grünland wegen der vielen Tritt- und Spurschäden vor allem gewalzt werden, aber das ist zurzeit einfach noch nicht möglich“, sagt Padeken. Er geht zudem davon aus, dass überdurchschnittlich viel Flächen nach- oder neu angesät werden müssen, weil die anhaltende Nässe Schaden an der Grasnarbe hinterlassen hat. Diese Schäden sind mit Striegel, Schleppe und Walze nicht überall zu beheben. Außerdem müssen einige Flächen noch gemulcht werden, weil das Gras im Herbst nicht geerntet werden konnte und diese alten Reste nun den neuen Aufwuchs stören. Der Landwirt aus der Wesermarsch rechnet damit, dass die meisten Kühe etwa in der zweiten Aprilhälfte wieder auf die Weide wechseln können. Bis dahin dürften die Grünlandbauern die anstehenden Frühjahrarbeiten erledigt haben.

Quelle: LWK Niedersachsen

Uwe Scheper

(cattle)

Diesen RSS-Feed abonnieren

Anmelden oder Registrieren