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Okt. 30

"Holländische Bullen ..."

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MoinMoin!

 

Ich habe gerade einen Bericht über holländische Holsteinbullen auf dem Schreibtisch liegen. Das liest sich alles interessant. Nun bin ich ja gelegentlich auf den holländischen Schauen und mag die Kühe oft gern. Sicherlich gibt es aber auch Leute, die die holländischen Kühe für etwas zu "stabil" halten. Andere sagen, dass die Holland-Ladies praktischer sind und länger halten ... mir ist das alles etwas zu unklar.

 

 

Was sind Eure Erfahrungen und Einschätzungen, was die Holsteinzucht unserer Nachbarn angeht? Sollten wir uns da zumindest eine Scheibe abschneiden oder ... am besten die Finger von dieser Genetik lassen?

 

Wie gesagt, ich blättere ... und suche ja auch nach Bullen für meine kleine Zucht.

 

Uwe grüßt

(cattle)

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  • cattle
    Okt. 25

    Wow, Ihr wisst ja, dass ich mich bei der Zucht auf die hornlosen Holsteins konzentriere. als ich vor sechs Jahren mit meiner ersten Hornlosen MOOKEM startete, da waren die Pp-Bullen und vor allem die reinerbigen PP-Bullen ja wirklich noch Mangelware. Na, MOOKEM hat ja mittlerweile mit KITANO und KID RED zwei Besamungsbullen als Söhne, die im Zuchtgebiet der Masterrind aktiv sind. Spannend ist für mich, wenn ich lese, dass in Deutschland im vergangenen Jahr bereits 18,1% aller Besamungen bei Holsteinkühen mit Hornlos-Bullen besamt worden sind. Dabei haben die reinerbigen Hornlosbullen für sich einen Anteil von fast 10% an den Besamungen. Mehr und mehr lernen Milchviehhalter zu schätzen, mit hornlosen Kälbern zu arbeiten. Denkt dran: reinerbig hornlose Bullen produzieren zu 100% hornlose Kälber (mischerbig), mischerbige Bullen immerhin noch 50%. Ganz ehrlich ... ich hätte nie gedacht, dass es mit der Verbreitung der Hornlosen so schnell nach vorne geht. Da müssen die hornlosen Bullen ja echte Geldmaschinen sein und von den Organisationen gefragt sein wie irre. Echt, ich bin gespannt, wie sich die Dinge in den kommenden zehn Jahren entwickeln werden! Uwe (cattle)
  • cattle
    Sep. 17

    MoinMoin! Na, gerade lese ich im Newsletter der Masterrind von neuen Bullen, hervorgehoben werden dort zwei neue Besamtungsbullen. Zunächst ist dort von CROWNMAX die Rede. Puuh, ein gRZG von 163 sind schon ein Argument. Ein gRZM von 156 bei einem gRZE von 120 sprechen schon wirklich dafür, sich diesen jungen Bullen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Er vererbt sicherlich gute Euter, aber ob er mit seiner Beckenneigung (91) und einer Hinterbeinwinkelung von 88 ist er sicherlich nicht für jede Anpaarung geeignet. Die kürzeren Striche werden viele Betriebe ja noch verkraften können, sofern die Zitzen der infrage kommenden Kühe nicht bereits zu kurz sind. Na, schauen wir mal, wie sich CROWNMAX in den nächster Zeit entwickeln wird. Hier ist der Link zu der Seite mit weiteren Infos über CROWNMAX! Spannend erscheint auch BENETTON, den Ihr auf dieser Seite kennenlernen könnt. BENETTON liegt mit seinem gRZG von 156 zwar unterhalb des Niveaus von CROWNMAX, ist dafür aber insgesamt "runder im Paket". Der gRZM liegt immerhin noch bei 143, exterieurtechnisch liegt er mit einem gRZE von 135 aber ein ganzes Stück höher als sein Kollege in der Nachbarbox. Mit dem leicht ansteigenden Becken (97) und einer steigen Hinterbeinwinkelung (83) ist er oft universeller einsetzbar als Kollege CROWNMAX. Oder seht Ihr das anders? Ich freue mich auf Eure Kommentare, man wird ja nicht dümmer davon ;-). Aber lest selbst! Uwe grüßt (cattle)
  • cattle
    Sep. 17

    MoinMoin! Gerade blättere ich wieder mal in Bullenkatalogen herum. Gerade habe ich die Septemberausgabe 2019 von dem Verbandsmagazin "Rind und Wir" vor der Nase. Da schaue ich mir die Informationen über die Bullen JALANO, INTRO, GARETT, BALEO, YAGO und WUNDER an. Diese Bullen sind sicherlich einen Blick wert, was mir aber auffällt sind die Angaben im Linearen Profil über die Strichlänge. Mit Ausnahme von YAGO, der mit einer positiven Strichlänge von 119 heraus ragt, vererben die übrigen fünf genannten Bullen jeweils kürzere Striche (87, 94, 89, 95, (119), 89). Mir ist schon in anderen Katalogen aufgefallen, dass das Merkmal "Strichlänge" derzeit entweder "etwas lockerer" gehandhabt wird oder aber keine sonderliche Beachtung zu finden scheint. Da ich selbst ein Jungrind habe, dass laut Genomics über eine Strichlänge im Bereich der Mitte 80er verfügt, suche ich gerade nach einem passenden Korrekturbullen. Sonst wäre mir die Sache mit den Erblichkeiten im Bereich Strichlänge gar nicht besonders aufgefallen. In der Praxis macht es beim Melken ja keine besondere Freude, die Zitzenbecher an Kühe mit allzu kurzen Strichen anzusetzen und ob ein Roboter seinen Job bei kurzen Strichen ebenso gut macht wie bei längeren, könnte ja auch mal besprochen werden. Ich will ja keine Gespenster an die Wand malen, läuft die Zucht da in zwei oder drei Jahrgängen nicht Gefahr, in puncto Kurzstrichen in eine züchterische Sackgasse zu gearten? Uwe grübelt ... und grüßt (cattle)
Eurotie 2020
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Über mich

Ich betreibe cattle.de bereits seit 2001 und es ist damit das wahrscheinlich älteste Onlinemagazin speziell für Rinderhalter. Mein Name ist Dr. Uwe Scheper und ich bin seit über 30 Jahren im Journalismus aktiv.

 

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