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Sep. 12

EKOSEM-AGRAR: im Osten wird nicht geschlafen ...

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Bearbeitet: Sep. 12

 

MoinMoin!

 

Ich bin ja wirklich mal gespannt, wie sich die Dinge für die deutsche und die europäische Landwirtschaft in den kommenden Jahren entwickeln werden. Hierzulande - das muss man wohl so sagen - ist die Luft für die Landwirtschaft dünner geworden. Man kann sich einige der jüngsten politischen Weichenstellungen und Absichtserklärungen wohl nur noch damit erklären, dass man auf diese Weise günstig etwas Beifall von gewissen Wählerschichten erheischen kann. Sicherlich muss die Landwirtschaft umdenken lernen, aber es denkt sich schlecht, wenn einem die Gurgel geschnürt wird.

 

Gut, da schaue ich mir die Entwicklung bei EKOSEM-Agrar an. Die geben ja Gas, hier habe ich eine Pressemeldung von dem Unternehmen beigefügt. Sicherlich muss man auch dort abwarten, wie sich die Dinge entwickeln und auch dort werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Aber insgesamt 85.800 Kuhplätze sind schon einmal ein Wort und dann stemmt der Laden auch noch das Vertriebsnetz weiter hoch ... , vielleicht wird sich der deutsche Verbraucher eines Tages an unsere jetzige Agrarstruktur zurück erinnern, wenn er seine Tetrapacks mit Milch aus russischer Herkunft in sein E-Auto wuchtet. Aber abwarten!

 

Uwe

(cattle) ... und hier ist die Pressemeldung!

 

... WACHSAM BLEIBEN!

 

Ekosem-Agrar AG baut Marktpräsenz des EkoNiva-Sortiments deutlich aus

 

- Belieferung von mittlerweile 11 Supermarktketten

 

- Milch und Quark bei russischen Kunden sehr gefragt

 

- Milchproduktion in 34 modernen Milchviehanlagen ­– acht Inbetriebnahmen seit Jahresbeginn

 

Walldorf, 12. September 2019 – Die Ekosem-Agrar AG, deutsche Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten Unternehmensgruppe EkoNiva, baut ihr Vertriebsnetz weiter aus. Die Verfügbarkeit ihrer EkoNiva-Milchprodukte wurde in den letzten drei Monaten signifikant von rund 200 auf über 2.000 Verkaufsstellen erweitert. Insgesamt werden mittlerweile 11 Supermarktketten im Großraum Moskau und in den Regionen Kaluga, Woronesch und Lipetsk sowie mehrere Gastronomiepartner beliefert. In diesem Sommer neu hinzugekommen sind Märkte der Ketten Billa, Diksy, Lenta, Metro und Miratorg. Das Sortiment an EkoNiva-Produkten umfasst inzwischen 50 Artikel, von denen bei den russischen Konsumenten die bereits mehrfach ausgezeichnete Milch sowie die Quarkprodukte besonders gefragt sind.

 

Stefan Dürr, Hauptgesellschafter und Vorstandsvorsitzender der Ekosem-Agrar AG: „Der Aufbau einer komplett neuen Marke und die schrittweise Einführung in den Einzelhandel ist kein Selbstläufer und bedarf einer nachhaltigen Vertriebs- und Marketingstrategie. Umso mehr freuen wir uns über die Fortschritte, die wir in den ersten neun Monaten seit der Markteinführung bereits erzielt haben. In den kommenden Monaten werden noch weitere Supermarktketten und Gastronomiepartner hinzukommen.“

 

Ausbau der Milchproduktion schreitet planmäßig voran

 

Auch im Bereich der Rohmilchproduktion setzt die Ekosem-Agrar AG ihr Wachstum erfolgreich fort. Seit Beginn des Jahres wurden bereits acht moderne Milchviehanlagen eröffnet. Fünf dieser Anlagen befinden sich in der Region Woronesch sowie jeweils eine in den Regionen Rjasan, Nowosibirsk und Orenburg. Die neuen Anlagen bieten Platz für rund 25.000 Milchkühe sowie 35.000 Jungtiere. Insgesamt verfügt die Ekosem-Agrar mittlerweile über 34 moderne Milchviehanlagen, bis Ende des Jahres sollen weitere derzeit im Bau befindliche Anlagen in Betrieb genommen werden.

 

Quelle: Ekosem-Agrar AG

 

Uwe

(cattle)

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    vor 16 Stunden

    MoinMoin! Was für eine Woche ... 2 Tage Agritechnica in Hannover, ein Parlamentarischer Abend in Kiel und am Donnerstag - leider nur mental - Bauerndemo in Hamburg! Da ist es doch schön, wenn ich jetzt von einem guten Verlauf der Zuchtviehauktion der Osnabrücker Herdbuchgesellschaft lese: Finger hoch! Anbei die Info der OHG! Nach dem sehr guten Start in das neue Geschäftsjahr mit der Oktober-Auktion war man bei den nochmals deutlich gestiegenem Angebot und etwas weniger angemeldeten Auslandskunden im Vorfeld der Auktion noch recht unsicher, wie denn wohl diesmal der Verlauf sein würde. Da aber bei flotten Geboten nahezu das gleiche Preisniveau wie bei der Vorauktion erreicht wurde, verließen am Ende die Beschicker äußerst zufrieden das Gelände an der Halle Gartlage, da die weiblichen Tiere nahezu vollständig und zügig verkauft wurden. Neben Kunden aus Belgien, Niederlande und Italien waren glücklicher Weise auch kurzfristig noch einige an Qualitätstieren interessierte Inlandskunden angereist und bei den Auktion aktiv. Leider erneut etwas schleppend war der Absatz bei den Deckbullen. Immerhin konnten aber 23 der aufgetriebenen 30 Bullen zu einem um gut 120 € höheren Durchschnittspreis (1.404 €) abgesetzt werden. Klarer Preissieger und am stärksten umkämpft war ein in Klasse I prämierter Rubicon-Sohn aus einer sehr leistungsstarken langlebigen VG-88 Goldino sowie nachfolgend einer EX-90 Xacobeo und VG-86 Ramos von Meyer in Kettenkamp. Dieser wertvolle Bulle ging im Kaufauftrag für 2.300 € an einen Kunden in Südhessen. Vermutlich durch die gute Nachfrage auf der Vorauktion ging es bei den älteren Rindern sogleich flott und mit einem guten Verkaufspreisniveau los. Im Unterschied zu vielen früheren Auktionen ergab sich eher in der Mitte der Auktion eine kleinere Preisdelle, wohingegen die letzten 100 Katalognummern wieder sehr flott und zu einheitlich guten Preisen versteigert wurden, so dass ein Durchschnittspreis von 1806 € erreicht wurde. Insgesamt 45 Rinder – und damit gut 20 % – erreichten Steigpreise von 2.000 € und mehr. Bei den Bullen mit einer größeren Anzahl Töchter überzeugten neben den bekannten top Exterieurvererbern Trend und Milton vor allem auch die beiden jüngeren Vererber Milord und Sinus mit recht uniformen Töchtergruppen, die vor allem durch gute Euter und Fundamente zu gefallen wussten. In der absoluten Topgruppe der teuersten Rinder war diesmal auch internationale Genetik etwas stärker gefragt. Zumeist hatten bei den Bieterduellen einige belgische Topkunden und ein aus Hessen angereister Züchter den längsten Atem. Den nicht alltäglichen Spitzenpreis von 4.100 € erzielte der Zuchtbetrieb Schumacher aus Drohne für eine Unix-Färse mit 40 Liter Kontrollleistung und den längsten Atem in diesem belgischniederländischem Bieterduell hatte schließlich der belgische Kunde. Ebenfalls nach Belgien ging von den jüngeren Rindern eine von Schulze-Placke, Vennermoor angebotene Roxy B-Tochter zum Steigpreis von 3.400 €. Als weiteres Toprind ist noch die von der Nunnenkamp GbR aus Schröttinghausen angebotene weiße Como-Tochter aus Boss mit 45 Liter Einsatzleistung und top Euter zu erwähnen, die sich ein hessischer Kunde zum Steigpreis von 3.200 € sicherte. Im Sog dieser sehr guten Rinderauktion konnte zum Abschluss die Bunge Agrar ihre 5 angebotenen Kälber mit teils interessanten Pedigrees zügig und gut zu Steigpreisen von 450 € bis 820 € verkaufen. Auch hier zeigte sich, dass Qualität von den Kunden honoriert wird. Für die nächste Auktion am 11. Dezember 2019 wird ein Gesamtauftrieb von ca. 350 Tieren erwartet. Quelle: OHG Uwe (cattle)
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    Okt. 30

    MoinMoin! Die Osnabrücker Herdbuchgesellschaft nimmt die nächste Auktion ins Visier! Hier erste Informationen über die angebotenen Tiere - direkt aus der Feder der OHG! ... Weiter steigende Auftriebszahlen bei OHG-Auktion Für die am 13. November 2019 anstehenden nächste Zuchtviehauktion liegt die Anzahl der angemeldeten Tiere nochmals um gut 50 höher. Gegenüber der entsprechenden Vorjahresauktion sind es exakt 75 Tiere mehr. Das Gesamtangebot von 375 Tieren setzt sich zusammen aus 38 Deckbullen, 332 Zuchtrindern und 5 Kälbern. Nach den sehr günstigen Preisen für Deckbullenkunden im Oktober bietet das Novemberangebot auch wieder etwa den gleichen Umfang und eine enorm breite Angebotspallette. Die Liebhaber von bekannten sicheren Kuhfamilien mit wenigstens 2 Generationen guten Einstufungen und Leistungen dürften ebenso fündig werden wie Kunden, die ganz spezielle Exterieurpedigrees mit hohen Typerwartungszuchtwerten suchen. Zudem liegen auch bereits für 15 Deckbullen bereits genomische Untersuchungsergebnisse vor. Hierbei stechen weniger herausragend hohe RZG-Werte ins Auge, sondern vielmehr die von den meisten Kunden gewünschten und gesuchten kompletten Vererbungsprofile ohne Fehler. Im Durchschnitt liegen die 15 Bullen aber auch über 1000 kg Milch und bei 137 gRZG. Besonders interessant dürfte das Angebot auf dieser Auktion für Interessenten an Hornlosbullen sein. Mit insgesamt 6 Hornlosbullen, von denen sogar zwei homozygot hornlos sind, bieten sich auch in diesem Spezialsegment große Auswahlmöglichkeiten. Nach dem auf der Oktober Auktion, gerade aufgrund der Qualität der Tiere, so manchem Bieter das Ende doch etwas zu früh kam, gibt es am 13. November eine neue Chance sich tolle frisch abgekalbte, leistungsbereite Tiere zu sichern. Die enorme Euterqualität der Rinder und die durchschnittlich mit über 34 Litern ausgewiesener Einsatzleistung auf den letzten Auktionen lässt auf einiges hoffen. So stellen auch bei der nächsten Auktion wieder die Bullen Basta, Trend, Milton, Milano, Louis und Milord die größten Töchterzahlen und stärken die positiven Erwartungen. Für die Betriebe die nur GVO-frei gefütterte Tiere erwerben dürfen sind etwa 200 Tiere gemeldet. Die fünf angebotenen Kälber stammen aus dem Betrieb Bunge. Die interessanten Pedigrees sollten den ein oder anderen noch einmal einen Extrablick in den Katalog wert sein. Unter anderem sind Kälber aus der Joy und Sambuca Linie zu finden. Für Auktionsinteressenten, die am 13. November 2019 selbst keine Zeit für einen Auktionsbesuch haben, stehen die zuverlässigen OHG-Mitarbeiter für Kaufaufträge, Lukas Harms (05422/987-256) für Rinder und Maik Wittemeier (05422/987-251) für die Bullen, als Ansprechpartner zur Verfügung. Zudem sind bei den Großauktionen in Osnabrück auch Transportmöglichkeiten in alle Regionen Deutschlands gegeben. Es erleichtert die Planung, wenn sich Interessenten hierzu vorab bei Jutta Rosemann (Tel.: 05422/987-258) erkundigen. Den Katalog als PDF gibt es unter www.ohg-genetic.de Quelle: OHG Uwe Scheper
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    Okt. 25

    Gelungener Start ins neue Geschäftsjahr Die erste Zuchtviehauktion im neuen Geschäftsjahr, welches am 1. Oktober bei der OHG begonnen hat, verlief ähnlich verheißungsvoll wie vor einem Jahr. Auch dort startete man im Oktober mit einem deutlichen Preissprung > 1.800 € im Durchschnitt bei den Rindern, was dann auch noch im November und Dezember anhielt, aber im Verlauf des Jahres 2019 bislang nur ein einziges Mal (Mai) wieder erreicht wurde. Ursächlich für die verhaltene Nachfrage im Verlauf des Jahres waren bekanntlich die stagnierenden Milchpreise und Unsicherheiten durch erneute Futterknappheit infolge von Dürre, etc.. Obwohl sich an den Unsicherheiten nicht grundlegend etwas geändert hat, war erfreulicherweise die Nachfrage auf der Oktober-Auktion nach Rindern sehr vielseitig mit Auslandskunden aus den Niederlanden, Belgien, Italien und Polen sowie von einer spürbaren Belebung der Inlandsnachfrage geprägt. Mehr als jedes 4. Rind erzielte damit Steigpreise von 2.000 € und mehr und der Durchschnittspreis stieg deutlich an um 183 € auf 1.823 €. Ein Wermutstropfen war allerdings die sehr verhaltene Nachfrage nach Bullen bei dieser Auktion. Es lag nicht unbedingt an der Qualität, denn fast die Hälfte der zur Körung vorgestellten Bullen wurde in Klasse I prämiert. Aufgrund der geringen Nachfrage ergab sich selbst bei diesen überdurchschnittlich gut entwickelten Bullen ein Überstand und die wenigen Kunden vor Ort hatten somit günstige Einkaufsmöglichkeiten. Nur bei wenigen Bullen ergaben sich länger anhaltende Bieterduelle und letztlich erzielten nur 3 Bullen > 2.000 €. Hierbei handelte es sich ausnahmslos um Bullen, die absolute Top-Pedigrees aufwiesen. Am erfolgreichsten in dieser Kategorie war der Zuchtbetrieb Reinermann mit 2 Bullen, die jeweils im Kaufauftrag an Kunden in Westfalen bzw. Schleswig-Holstein gingen. Preissieger war mit 2.500 € ein Reflector-Sohn aus der auch kürzlich noch auf der Tierschau ausgestellten VG-89 RR Beacon Rita. Bei dem zweiten Bullen handelte es sich um ein rein Reinermann’sches Zuchtprodukt, denn der Vater Backstage geht auf die berühmte Elisa-Familie zurück, während die Mutterlinie auf die altbekannte R-Linie zurückgeht; dieser Bulle ging für 2.300 € in den hohen Norden. Bei einem sehr typvollen Atwood-Sohn aus der bereits bei Bundesschauen erfolgreichen Epic-Tochter Lea von Bösemeyer hatten schließlich belgische Kunden den längsten Atem und sicherten sich diesen Bullen für 2.100 €. Wie eingangs berichtet herrschte bei den Rindern eine recht breite Nachfrage nach sehr guten Tieren von verschiedensten Kunden. Erfreulich für die Kunden, dass sie die Osnabrücker Züchter diesem Wunsch mit ihren auch in der Breite sehr guten Rindern entsprechen konnten. Bei den absoluten Toptieren hatte jedoch ein Stammkunde aus den Niederlanden zumeist den längsten Atem und sicherte sich sogleich alle 5 Toprinder im Preissegment 2.600 € bis 2.800 €. Den Toppreis von 2.800 € erzielte der Betrieb Kl. Helmkamp aus Gr. Drehle mit einem reinen OHG-Zuchtprodukt aus der Kombination Milano x Plaza x Wizzard x Dorado, welches neben top Exterieur und durch eine Einsatzleistung von gut 40 Liter zu überzeugen wusste. Auch bei den beiden nachfolgenden Rindern in der Preistopliste vom Betrieb Pösse handelte es sich um Töchter von OHG-Bullen mit ebenfalls hohen Einsatzleistungen und zwar einerseits bei den jüngeren Rindern um eine Chanel-Tochter und zuvor etwa zur Auktionsmitte um eine Tochter des Hornlosvererbers Power PP. Ebenfalls 2.600 € erzielte eine Balu aus Beach von Schulze-Placke sowie eine Consul aus Boss von der Timmering-Brandl KG. Für die nächste Auktion am 13. November 2019 wird ein Gesamtauftrieb von ca. 400 Tieren erwartet. Quelle: OHG Uwe (cattle)
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Über mich

Ich betreibe cattle.de bereits seit 2001 und es ist damit das wahrscheinlich älteste Onlinemagazin speziell für Rinderhalter. Mein Name ist Dr. Uwe Scheper und ich bin seit über 30 Jahren im Journalismus aktiv.

 

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