cattle
Aug. 8

OHG: "Minus 156 Euro auf 1.603 Euro für Färsen!

0 Kommentare

Bearbeitet: Aug. 8

Auktion am 0.7. August 2019: Zügige Sommerauktion unter schwierigen Bedingungen

 

Die aktuelle Situation auf den meisten Milchviehbetrieben in unserer Region ist durch die

anhaltende Trockenheit und damit drohendem Futtermangel äußerst angespannt. Da auch bei vielen potentiellen Kaufinteressenten die Situation ähnlich ist, hält sich momentan die Nachfrage nach neuen Zuchttieren in Grenzen und damit war allen Beteiligten klar, dass vermutlich das Preisniveau der Vorauktion nicht ganz gehalten werden könnte. Wie häufig in den Sommermonaten fehlten zudem südeuropäische Kunden, so dass als Auslandskunden primär Kunden aus den angrenzenden Benelux-Ländern sowie Polen verblieben und letztlich maßgeblich zum durchaus zufriedenstellenden Auktionsverlauf beitrugen und damit am Ende eine Verkaufsquote von 98 % realisiert werden konnte.

 

 

Für den Spätsommer stand mit 41 Bullen ein sehr breites und großes Angebot zur Verfügung und erfreulicherweise waren neben vielen Kaufaufträgen auch ausreichend Kunden aus dem In- und Ausland hieran interessiert. Bei einer breiten Preisspanne von 900-2.400 € wurden die Bullen zügig abgesetzt. Bei den Topbullen hatten überwiegend die ausländischen Kunden die Nase vorn. Am stärksten umkämpft war ein Kaluscho-Sohn aus der bekannten Goldwin Joy EX-91 von Bunge, den sich ein belgischer Kunde sicherte. Ein weiterer und zwar in Klasse I prämierte Kaluscho-Sohn von Kolckhorst-Kahle (Züchter: Schneider) aus zwei Generationen Verbands- bzw. Bundesschau-Kühen sicherte sich ein Kunde aus dem angrenzenden Münsterland für 2.400 €.

 

Nachfolgend war der Zuchtbetrieb Reinermann mit zwei Bullen mit je 2.300 € ebenfalls in der Topgruppe vertreten und zwar mit einem Cameron-Sohn aus RR Atwood Cake VG-88 sowie einem Malinus-Sohn aus der Elisa-Familie; diese beiden Bullen sicherte sich ein extra aus Luxemburg angereister Kunde.

 

Auch in der Spitzengruppe bei den Rindern waren überwiegend angereiste ausländische

Einzelkunden aus den Niederlanden sowie teils Belgien und Polen erfolgreich. Die Toppreise

erzielten hierbei ausnahmslos Töchter von aktuellen OHG-Genomic-Bullen. Sowohl bei den

Preisspitzen aber auch im gesamten oberen Drittel des Preissegments stachen die Töchter der Bullen Milord, Milton, Trend und Altai. Den Toppreis erzielte der Zuchtbetrieb Schulze-Placke für eine Milord-Tochter, die für 2.700 € nach Holland ging. Es folgte eine ebenfalls nach Holland verkaufte Trend von Marquard für 2.500 € sowie eine Garant von der Timmering-Brandl KG, die sich ein Kunde aus Belgien für 2.400 € sicherte.

 

Für jeweils 2.300 € wurden zudem eine euterstarke Altai von Linkmeyer in Haltern sowie eine Milton von Dürfahrt und eine Milano von Westendorf verkauft. Weiter sehr begehrt bei den Käufern waren gut konditionierte Tiere mit hohen Einsatzleistungen und einem korrekten Exterieur. Bei diesen Tieren fiel der Hammer während des gesamten Marktverlaufes immer erst um und über der 2.000 € Marke. Dem Besuch in der Halle entsprechend wurden dann am Abend folgerichtig 30% der Tiere in die Niederlande verladen.

 

Für die nächste Auktion am 11. September 2019 wird ein Gesamtauftrieb von ca. 350 Tieren

erwartet.

 

Quelle: Osnabrücker Herdbuchgesellschaft

 

Uwe

(cattle)

Aktuelle Beiträge
  • cattle
    Okt. 30

    MoinMoin! Die Osnabrücker Herdbuchgesellschaft nimmt die nächste Auktion ins Visier! Hier erste Informationen über die angebotenen Tiere - direkt aus der Feder der OHG! ... Weiter steigende Auftriebszahlen bei OHG-Auktion Für die am 13. November 2019 anstehenden nächste Zuchtviehauktion liegt die Anzahl der angemeldeten Tiere nochmals um gut 50 höher. Gegenüber der entsprechenden Vorjahresauktion sind es exakt 75 Tiere mehr. Das Gesamtangebot von 375 Tieren setzt sich zusammen aus 38 Deckbullen, 332 Zuchtrindern und 5 Kälbern. Nach den sehr günstigen Preisen für Deckbullenkunden im Oktober bietet das Novemberangebot auch wieder etwa den gleichen Umfang und eine enorm breite Angebotspallette. Die Liebhaber von bekannten sicheren Kuhfamilien mit wenigstens 2 Generationen guten Einstufungen und Leistungen dürften ebenso fündig werden wie Kunden, die ganz spezielle Exterieurpedigrees mit hohen Typerwartungszuchtwerten suchen. Zudem liegen auch bereits für 15 Deckbullen bereits genomische Untersuchungsergebnisse vor. Hierbei stechen weniger herausragend hohe RZG-Werte ins Auge, sondern vielmehr die von den meisten Kunden gewünschten und gesuchten kompletten Vererbungsprofile ohne Fehler. Im Durchschnitt liegen die 15 Bullen aber auch über 1000 kg Milch und bei 137 gRZG. Besonders interessant dürfte das Angebot auf dieser Auktion für Interessenten an Hornlosbullen sein. Mit insgesamt 6 Hornlosbullen, von denen sogar zwei homozygot hornlos sind, bieten sich auch in diesem Spezialsegment große Auswahlmöglichkeiten. Nach dem auf der Oktober Auktion, gerade aufgrund der Qualität der Tiere, so manchem Bieter das Ende doch etwas zu früh kam, gibt es am 13. November eine neue Chance sich tolle frisch abgekalbte, leistungsbereite Tiere zu sichern. Die enorme Euterqualität der Rinder und die durchschnittlich mit über 34 Litern ausgewiesener Einsatzleistung auf den letzten Auktionen lässt auf einiges hoffen. So stellen auch bei der nächsten Auktion wieder die Bullen Basta, Trend, Milton, Milano, Louis und Milord die größten Töchterzahlen und stärken die positiven Erwartungen. Für die Betriebe die nur GVO-frei gefütterte Tiere erwerben dürfen sind etwa 200 Tiere gemeldet. Die fünf angebotenen Kälber stammen aus dem Betrieb Bunge. Die interessanten Pedigrees sollten den ein oder anderen noch einmal einen Extrablick in den Katalog wert sein. Unter anderem sind Kälber aus der Joy und Sambuca Linie zu finden. Für Auktionsinteressenten, die am 13. November 2019 selbst keine Zeit für einen Auktionsbesuch haben, stehen die zuverlässigen OHG-Mitarbeiter für Kaufaufträge, Lukas Harms (05422/987-256) für Rinder und Maik Wittemeier (05422/987-251) für die Bullen, als Ansprechpartner zur Verfügung. Zudem sind bei den Großauktionen in Osnabrück auch Transportmöglichkeiten in alle Regionen Deutschlands gegeben. Es erleichtert die Planung, wenn sich Interessenten hierzu vorab bei Jutta Rosemann (Tel.: 05422/987-258) erkundigen. Den Katalog als PDF gibt es unter www.ohg-genetic.de Quelle: OHG Uwe Scheper
  • cattle
    Okt. 25

    Gelungener Start ins neue Geschäftsjahr Die erste Zuchtviehauktion im neuen Geschäftsjahr, welches am 1. Oktober bei der OHG begonnen hat, verlief ähnlich verheißungsvoll wie vor einem Jahr. Auch dort startete man im Oktober mit einem deutlichen Preissprung > 1.800 € im Durchschnitt bei den Rindern, was dann auch noch im November und Dezember anhielt, aber im Verlauf des Jahres 2019 bislang nur ein einziges Mal (Mai) wieder erreicht wurde. Ursächlich für die verhaltene Nachfrage im Verlauf des Jahres waren bekanntlich die stagnierenden Milchpreise und Unsicherheiten durch erneute Futterknappheit infolge von Dürre, etc.. Obwohl sich an den Unsicherheiten nicht grundlegend etwas geändert hat, war erfreulicherweise die Nachfrage auf der Oktober-Auktion nach Rindern sehr vielseitig mit Auslandskunden aus den Niederlanden, Belgien, Italien und Polen sowie von einer spürbaren Belebung der Inlandsnachfrage geprägt. Mehr als jedes 4. Rind erzielte damit Steigpreise von 2.000 € und mehr und der Durchschnittspreis stieg deutlich an um 183 € auf 1.823 €. Ein Wermutstropfen war allerdings die sehr verhaltene Nachfrage nach Bullen bei dieser Auktion. Es lag nicht unbedingt an der Qualität, denn fast die Hälfte der zur Körung vorgestellten Bullen wurde in Klasse I prämiert. Aufgrund der geringen Nachfrage ergab sich selbst bei diesen überdurchschnittlich gut entwickelten Bullen ein Überstand und die wenigen Kunden vor Ort hatten somit günstige Einkaufsmöglichkeiten. Nur bei wenigen Bullen ergaben sich länger anhaltende Bieterduelle und letztlich erzielten nur 3 Bullen > 2.000 €. Hierbei handelte es sich ausnahmslos um Bullen, die absolute Top-Pedigrees aufwiesen. Am erfolgreichsten in dieser Kategorie war der Zuchtbetrieb Reinermann mit 2 Bullen, die jeweils im Kaufauftrag an Kunden in Westfalen bzw. Schleswig-Holstein gingen. Preissieger war mit 2.500 € ein Reflector-Sohn aus der auch kürzlich noch auf der Tierschau ausgestellten VG-89 RR Beacon Rita. Bei dem zweiten Bullen handelte es sich um ein rein Reinermann’sches Zuchtprodukt, denn der Vater Backstage geht auf die berühmte Elisa-Familie zurück, während die Mutterlinie auf die altbekannte R-Linie zurückgeht; dieser Bulle ging für 2.300 € in den hohen Norden. Bei einem sehr typvollen Atwood-Sohn aus der bereits bei Bundesschauen erfolgreichen Epic-Tochter Lea von Bösemeyer hatten schließlich belgische Kunden den längsten Atem und sicherten sich diesen Bullen für 2.100 €. Wie eingangs berichtet herrschte bei den Rindern eine recht breite Nachfrage nach sehr guten Tieren von verschiedensten Kunden. Erfreulich für die Kunden, dass sie die Osnabrücker Züchter diesem Wunsch mit ihren auch in der Breite sehr guten Rindern entsprechen konnten. Bei den absoluten Toptieren hatte jedoch ein Stammkunde aus den Niederlanden zumeist den längsten Atem und sicherte sich sogleich alle 5 Toprinder im Preissegment 2.600 € bis 2.800 €. Den Toppreis von 2.800 € erzielte der Betrieb Kl. Helmkamp aus Gr. Drehle mit einem reinen OHG-Zuchtprodukt aus der Kombination Milano x Plaza x Wizzard x Dorado, welches neben top Exterieur und durch eine Einsatzleistung von gut 40 Liter zu überzeugen wusste. Auch bei den beiden nachfolgenden Rindern in der Preistopliste vom Betrieb Pösse handelte es sich um Töchter von OHG-Bullen mit ebenfalls hohen Einsatzleistungen und zwar einerseits bei den jüngeren Rindern um eine Chanel-Tochter und zuvor etwa zur Auktionsmitte um eine Tochter des Hornlosvererbers Power PP. Ebenfalls 2.600 € erzielte eine Balu aus Beach von Schulze-Placke sowie eine Consul aus Boss von der Timmering-Brandl KG. Für die nächste Auktion am 13. November 2019 wird ein Gesamtauftrieb von ca. 400 Tieren erwartet. Quelle: OHG Uwe (cattle)
  • cattle
    Okt. 16

    MoinMoin! Auf der Absetzerauktion am 10. Oktober ist nach Angaben des Veranstalters Masterrind gut verlaufen. Der Auftrieb von über 260 Verkaufstieren konnte komplett vermarktet werden. Das Kaufinteresse an männlichen Tieren ist weiterhin rege und fügt sich gut in die Atmosphäre der Vorauktion vom August ein. Färsen waren demgegenüber etwas günstiger als auf der Vorauktion. Von einem Minus von 30 bis 50 Euro ist die Rede. Aber was soll's, wir haben Herbst und da wackeln die Kurse angesichts des Endes der Weidesaison immer ein wenig. Warten wir ab! Quelle: Masterrind Uwe (cattle)
Eurotie 2020
milkrite InterPuls
Erfolgreich züchten mit All Rind
Tarmstedt-2019-cattle_234x60px_2019-1.gi
Über mich

Ich betreibe cattle.de bereits seit 2001 und es ist damit das wahrscheinlich älteste Onlinemagazin speziell für Rinderhalter. Mein Name ist Dr. Uwe Scheper und ich bin seit über 30 Jahren im Journalismus aktiv.

 

Weiterlesen ...

 

Service

Copyright 2019 cattle.de Inhaber Dr. Uwe Scheper