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BREXIT ... muss man sich Sorgen machen?

MoinMoin!


Was erwartet die deutschen Milchviehhalter nach dem Austritt der Briten aus der EU? Derzeit verweisen Molkereisprecher z.B. auf das Einführen von britischen Steuern auf Milchprodukte aus der EU. Dies würde die Nachfrage "von der Insel" verringern mit der Konsequenz, dass mehr Milch sowie Milchprodukte auf die hiesigen Märkte oder aber auf den Weltmärkten platziert werden müsste. Dies würde sich dann zumindest vorübergehend auf das Milchgeld auswirken, bis Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht kommen. Zu hören ist auch, dass vor allem der Export von Frischeprodukten problematisch werden könnte, falls diese Produkte an der britischen Grenze zu lange und zu zeitaufwändig kontrolliert und abgefertigt werden sollten. Nun hörte ich von einem Rückschlagspotential von bis zu 4ct/kg Milch. Dies könnte ich mir aber höchstens sehr kurzfristig vorstellen. Unsere Molkereien sind ja keine Anfänger, wenn es darum geht, sich veränderten Marktbedingungen zu stellen.



Und vielleicht ... vielleicht haben wir ja Glück und es kommt überhaupt nicht zu einem Brexit. Denn im Grunde ist mittlerweile ja im Grunde alles denkbar. Vom ungeregelten Brexit bis hin zum "Oups, Entschuldigung, alles nur ein Irrtum, wir bleiben nun doch lieber in der EU" ... .


Warten wir ab. Ach ja, falls Du hier nicht direkt antworten kannst oder willst, so kannst Du mir auch direkt eine Mail schicken. Ich bin für jede Anregung dankbar!


Uwe

(cattle)

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Über mich

Ich betreibe cattle.de bereits seit 2001 und es ist damit das wahrscheinlich älteste Onlinemagazin speziell für Rinderhalter. Mein Name ist Dr. Uwe Scheper und ich bin seit über 30 Jahren im Journalismus aktiv.

 

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