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Mai 23

OHG: +142 Euro für Abgekalbte

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Bearbeitet: Mai 23

MoinMoin!

 

Gute Nachrichten aus Osnabrück! Äußerst flott verlief die Zuchtviehauktion der OHG am 22.Mai 2019. Ein flottes Bietgeschehen in der Halle Gartlage sorgte für einen fast vollständig geräumten Markt. Internationale Kunden aus Belgien, den Niederlanden, Italien, Polen und Spanien hatten neben hiesigen Inlandskunden einen spannenden Tag!

 

Bullen

 

Nach dem eher etwas zähen Verlauf der Bullenauktion im April ergab sich trotz des erneut großen Angebotes vom ersten bis zum letzten Bullen ein lebhaftes Bietergeschehen. Speziell einige der prämierten und vom eigenen Exterieur her herausragenden Bullen waren dabei besonders gefragt. Am stärksten umkämpft war einerseits ein von Rückin in Schwagstorf angebotener Atwood-Sohn, der auf den bekannte F-Stamm von Mox-Holsteins zurückging und den sich schließlich ein Käufer aus Hessen für 3.300 € sicherte. Zum Preis von 3.100 € war auch ein von Wissmann angebotener Gymnast-Sohn aus einer Montross aus der Zucht von De-Su-Holsteins sehr begehrt, da er unter anderem mit 152 gRZG einer der höchsten genomischen Bullen der Auktion war und auch selbst hinsichtlich Exterieur zu überzeugen wusste. Dieses wertvolle Zuchtprodukt sicherte sich ein Kunde aus dem Emsland. Weitere 7 Bullen erzielten Steigpreise von 2.000-2.300 €, so dass am Ende der Durchschnittspreis gegenüber der Vorauktion um gut 260 € auf 1.611 € stieg.

 

Halle Gartlage 2019 (Schwarzbunttage)

 

Rinder/Färsen

Auch bei den Zuchtrindern gab es vom ersten bis zum letzten Rind zügige Gebote und intensive Bieterduelle gerade um die Top-Färsen. Glücklicherweise waren bei dieser Auktion besonders viele davon zu haben. Einen ersten Paukenschlag setzte recht zu Anfang der Auktion der Zuchtbetrieb Reinermann mit einer Kal-Tochter, welche auf die Durham Prinzessin-Familie zurückgeht, die selbst sowohl durch top Exterieur als auch hohe Einsatzleistung von 45 Liter zu überzeugen wusste und sich ein Stammkunde aus den Niederlanden für 3.000 € sicherte. Diese wurde preislich dann später im Laufe der Auktion noch durch eine 50 Liter-Färse mit einem reinen OHG-Papier (Garant x Marc x Goya) von der Timmering-Brandl KG übertroffen, die sich nach langem Bieterduell ein Kunde aus Hessen für 3.700 € sicherte. Weitere Top-Färsen waren u. a. eine von Annen angebotene Motion oder eine von Thöle/Dr. Niewöhner vorgestellte, aus Embryotransfer stammende Eclair aus der Patoche-Familie, die jeweils für 2.800 € an Kunden aus den Niederlanden ging. Bei den Färsen für 2.500 € stach vor allem eine der vielen guten Trend-Töchter (Nr. 142 von Pleitner) heraus. Insgesamt sorgte die hervorragende Qualität und das breite Kundenspektrum für einen um gut 140 € angestiegenen Durchschnittspreis von 1.844 € mit einer 100 %-igen Verkaufsquote. Damit waren an diesem Tag sowohl die Beschicker als auch die erfolgreichen Kunden sehr zufrieden.

 

Nicht vergessen!

Aufgrund der German Dairy Show findet die nächste OHG-Auktion erst in 6 Wochen am 3. Juli 2019 statt. Hier stehen neben dem üblichen Angebot an Deckbullen und abgekalbten Rindern vor allem die Jungtiere im Fokus, da neben den Spitzenprodukten (Osnabrücker Summer Genomics) auch weitere interessante Jungrinder und Kälber aus mehreren Betrieben gemeldet sind.

 

Uwe

 

Aktuelle Beiträge
  • cattle
    Okt. 30

    MoinMoin! Die Osnabrücker Herdbuchgesellschaft nimmt die nächste Auktion ins Visier! Hier erste Informationen über die angebotenen Tiere - direkt aus der Feder der OHG! ... Weiter steigende Auftriebszahlen bei OHG-Auktion Für die am 13. November 2019 anstehenden nächste Zuchtviehauktion liegt die Anzahl der angemeldeten Tiere nochmals um gut 50 höher. Gegenüber der entsprechenden Vorjahresauktion sind es exakt 75 Tiere mehr. Das Gesamtangebot von 375 Tieren setzt sich zusammen aus 38 Deckbullen, 332 Zuchtrindern und 5 Kälbern. Nach den sehr günstigen Preisen für Deckbullenkunden im Oktober bietet das Novemberangebot auch wieder etwa den gleichen Umfang und eine enorm breite Angebotspallette. Die Liebhaber von bekannten sicheren Kuhfamilien mit wenigstens 2 Generationen guten Einstufungen und Leistungen dürften ebenso fündig werden wie Kunden, die ganz spezielle Exterieurpedigrees mit hohen Typerwartungszuchtwerten suchen. Zudem liegen auch bereits für 15 Deckbullen bereits genomische Untersuchungsergebnisse vor. Hierbei stechen weniger herausragend hohe RZG-Werte ins Auge, sondern vielmehr die von den meisten Kunden gewünschten und gesuchten kompletten Vererbungsprofile ohne Fehler. Im Durchschnitt liegen die 15 Bullen aber auch über 1000 kg Milch und bei 137 gRZG. Besonders interessant dürfte das Angebot auf dieser Auktion für Interessenten an Hornlosbullen sein. Mit insgesamt 6 Hornlosbullen, von denen sogar zwei homozygot hornlos sind, bieten sich auch in diesem Spezialsegment große Auswahlmöglichkeiten. Nach dem auf der Oktober Auktion, gerade aufgrund der Qualität der Tiere, so manchem Bieter das Ende doch etwas zu früh kam, gibt es am 13. November eine neue Chance sich tolle frisch abgekalbte, leistungsbereite Tiere zu sichern. Die enorme Euterqualität der Rinder und die durchschnittlich mit über 34 Litern ausgewiesener Einsatzleistung auf den letzten Auktionen lässt auf einiges hoffen. So stellen auch bei der nächsten Auktion wieder die Bullen Basta, Trend, Milton, Milano, Louis und Milord die größten Töchterzahlen und stärken die positiven Erwartungen. Für die Betriebe die nur GVO-frei gefütterte Tiere erwerben dürfen sind etwa 200 Tiere gemeldet. Die fünf angebotenen Kälber stammen aus dem Betrieb Bunge. Die interessanten Pedigrees sollten den ein oder anderen noch einmal einen Extrablick in den Katalog wert sein. Unter anderem sind Kälber aus der Joy und Sambuca Linie zu finden. Für Auktionsinteressenten, die am 13. November 2019 selbst keine Zeit für einen Auktionsbesuch haben, stehen die zuverlässigen OHG-Mitarbeiter für Kaufaufträge, Lukas Harms (05422/987-256) für Rinder und Maik Wittemeier (05422/987-251) für die Bullen, als Ansprechpartner zur Verfügung. Zudem sind bei den Großauktionen in Osnabrück auch Transportmöglichkeiten in alle Regionen Deutschlands gegeben. Es erleichtert die Planung, wenn sich Interessenten hierzu vorab bei Jutta Rosemann (Tel.: 05422/987-258) erkundigen. Den Katalog als PDF gibt es unter www.ohg-genetic.de Quelle: OHG Uwe Scheper
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    Okt. 25

    Gelungener Start ins neue Geschäftsjahr Die erste Zuchtviehauktion im neuen Geschäftsjahr, welches am 1. Oktober bei der OHG begonnen hat, verlief ähnlich verheißungsvoll wie vor einem Jahr. Auch dort startete man im Oktober mit einem deutlichen Preissprung > 1.800 € im Durchschnitt bei den Rindern, was dann auch noch im November und Dezember anhielt, aber im Verlauf des Jahres 2019 bislang nur ein einziges Mal (Mai) wieder erreicht wurde. Ursächlich für die verhaltene Nachfrage im Verlauf des Jahres waren bekanntlich die stagnierenden Milchpreise und Unsicherheiten durch erneute Futterknappheit infolge von Dürre, etc.. Obwohl sich an den Unsicherheiten nicht grundlegend etwas geändert hat, war erfreulicherweise die Nachfrage auf der Oktober-Auktion nach Rindern sehr vielseitig mit Auslandskunden aus den Niederlanden, Belgien, Italien und Polen sowie von einer spürbaren Belebung der Inlandsnachfrage geprägt. Mehr als jedes 4. Rind erzielte damit Steigpreise von 2.000 € und mehr und der Durchschnittspreis stieg deutlich an um 183 € auf 1.823 €. Ein Wermutstropfen war allerdings die sehr verhaltene Nachfrage nach Bullen bei dieser Auktion. Es lag nicht unbedingt an der Qualität, denn fast die Hälfte der zur Körung vorgestellten Bullen wurde in Klasse I prämiert. Aufgrund der geringen Nachfrage ergab sich selbst bei diesen überdurchschnittlich gut entwickelten Bullen ein Überstand und die wenigen Kunden vor Ort hatten somit günstige Einkaufsmöglichkeiten. Nur bei wenigen Bullen ergaben sich länger anhaltende Bieterduelle und letztlich erzielten nur 3 Bullen > 2.000 €. Hierbei handelte es sich ausnahmslos um Bullen, die absolute Top-Pedigrees aufwiesen. Am erfolgreichsten in dieser Kategorie war der Zuchtbetrieb Reinermann mit 2 Bullen, die jeweils im Kaufauftrag an Kunden in Westfalen bzw. Schleswig-Holstein gingen. Preissieger war mit 2.500 € ein Reflector-Sohn aus der auch kürzlich noch auf der Tierschau ausgestellten VG-89 RR Beacon Rita. Bei dem zweiten Bullen handelte es sich um ein rein Reinermann’sches Zuchtprodukt, denn der Vater Backstage geht auf die berühmte Elisa-Familie zurück, während die Mutterlinie auf die altbekannte R-Linie zurückgeht; dieser Bulle ging für 2.300 € in den hohen Norden. Bei einem sehr typvollen Atwood-Sohn aus der bereits bei Bundesschauen erfolgreichen Epic-Tochter Lea von Bösemeyer hatten schließlich belgische Kunden den längsten Atem und sicherten sich diesen Bullen für 2.100 €. Wie eingangs berichtet herrschte bei den Rindern eine recht breite Nachfrage nach sehr guten Tieren von verschiedensten Kunden. Erfreulich für die Kunden, dass sie die Osnabrücker Züchter diesem Wunsch mit ihren auch in der Breite sehr guten Rindern entsprechen konnten. Bei den absoluten Toptieren hatte jedoch ein Stammkunde aus den Niederlanden zumeist den längsten Atem und sicherte sich sogleich alle 5 Toprinder im Preissegment 2.600 € bis 2.800 €. Den Toppreis von 2.800 € erzielte der Betrieb Kl. Helmkamp aus Gr. Drehle mit einem reinen OHG-Zuchtprodukt aus der Kombination Milano x Plaza x Wizzard x Dorado, welches neben top Exterieur und durch eine Einsatzleistung von gut 40 Liter zu überzeugen wusste. Auch bei den beiden nachfolgenden Rindern in der Preistopliste vom Betrieb Pösse handelte es sich um Töchter von OHG-Bullen mit ebenfalls hohen Einsatzleistungen und zwar einerseits bei den jüngeren Rindern um eine Chanel-Tochter und zuvor etwa zur Auktionsmitte um eine Tochter des Hornlosvererbers Power PP. Ebenfalls 2.600 € erzielte eine Balu aus Beach von Schulze-Placke sowie eine Consul aus Boss von der Timmering-Brandl KG. Für die nächste Auktion am 13. November 2019 wird ein Gesamtauftrieb von ca. 400 Tieren erwartet. Quelle: OHG Uwe (cattle)
  • cattle
    Okt. 16

    MoinMoin! Auf der Absetzerauktion am 10. Oktober ist nach Angaben des Veranstalters Masterrind gut verlaufen. Der Auftrieb von über 260 Verkaufstieren konnte komplett vermarktet werden. Das Kaufinteresse an männlichen Tieren ist weiterhin rege und fügt sich gut in die Atmosphäre der Vorauktion vom August ein. Färsen waren demgegenüber etwas günstiger als auf der Vorauktion. Von einem Minus von 30 bis 50 Euro ist die Rede. Aber was soll's, wir haben Herbst und da wackeln die Kurse angesichts des Endes der Weidesaison immer ein wenig. Warten wir ab! Quelle: Masterrind Uwe (cattle)
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Über mich

Ich betreibe cattle.de bereits seit 2001 und es ist damit das wahrscheinlich älteste Onlinemagazin speziell für Rinderhalter. Mein Name ist Dr. Uwe Scheper und ich bin seit über 30 Jahren im Journalismus aktiv.

 

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