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Okt. 21

Tipps bei Grundfutterknappheit ...

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MoinMoin!

 

In vielen Regionen Deutschlands müssen landwirtschaftliche Betriebe ... und vor allem deren Rindviehbestände ... den zweiten trockenen Sommer verdauen. Die Grundfuttervorräte in den Fahrsilos sind teilweise sehr knapp, also stellt sich abermals die Frage: "Wie kommen wir unter diesen Voraussetzungen ohne allzu große Blessuren durch den Winter?".

 

 

Bei der DLG gibt Jana Denißen Tipps und Ratschläge für betroffene Betriebe. Dabei geht wirft die Referentin für Wiederkäuerfütterung von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen den Blick auf Punkte wie

 

- Mindestvorräte beachten

- Preiswürdigkeit vor Kauf prüfen

- Kraftfuttereinsatz erhöhen

- Rationen umstellen

- Abstocken des Viehbestandes.

 

Sicherlich kann das Problem nicht auf einer oder zwei Din A4-Seiten geklärt werden. Aber immerhin kommt das Thema auch auf diese Weise mal auf den Tisch und man kann auf dieser Basis eine eigene Strategie entwickeln. Manchmal hilft da halt so ein Text, quasi als kleiner Wecker.

 

Hier ist der Text.

 

In diesem Sinne alles Gute

 

Uwe

(cattle)

Aktuelle Beiträge
  • cattle
    Nov. 4

    MoinMoin! Ein spannendes Thema wird in der Ausgabe 2/2019 der Zeitschrift BIOTOPP behandelt. In dieser "Fachzeitschrift für Ökologische Landwirtschaft" wird die Frage aufgeworfen, ob eine Haltung von Nutztieren unter den Prinzipien des Ökologischen Landbaus per se zu mehr Tierwohl führt. Fazit der Forscher - die Namen nenne ich gleich noch -: die Methoden des Ökologischen Landbaus eröffnen die Möglichkeit, im Stall für mehr Tierwohl zu sorgen, sie garantieren es aber nicht. Folglich sollte man nicht den automatischen Schluss ziehen, dass es den Tieren besser geht, wenn man ökologisch produziert. Spannend ist hierbei aber der Hinweis auf eine spezielle Tierwohl-Kontrolle ein, die von manchen Öko-Anbauverbänden (Arbeitsgemeinschaft Tierwohl) durchgeführt wird. Auf diese Weise wird zumindest das Bewusstsein für den Aspekt Tierwohl geschärft. Wer sich für das Thema interessiert, der sollte selbst mal einen Blick in das Magazin werfen oder aber direkt bei den Autoren der Studie nachfragen. Diese sind Dr. Solveig March, Daniela Haager und Dr. Jan Brinkmann vom Thünen-Institut für Ökologischen Landbau am der Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei. Email? Ja, und zwar: solveig.march@thuenen.de oder jan.brinkmann@thuenen.de . Uwe grüßt (cattle)
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    Okt. 11

    MoinMoin! Gerade habe ich die Nachricht erhalten, dass der  Rindergesundheitsdienst  Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit mehreren  Landkreisen und  dem Unternehmen Westfleisch  einen  Leitfaden  zum Thema Transportfähigkeit  von Rindern  entwickelt hat. Der Leitfaden zur Transport- und Schlachtfähigkeit von Rindern des Rindergesundheitsdienstes NRW und der Westfleisch soll mit Hilfe eines Ampelsystems das Beurteilen der Tiere vereinfachen. Hier ist der Link! Den Leitfaden gibt es als pdf-Datei. Junge, Junge, wenn man sich die ganzen Angaben anschaut, dann wird einem schon schnell klar, dass man als Tiertransporteur quasi immer mit einem Bein im Gefängnis steht. Aber bloß nicht gleich jammern! Die Informationen sind reichhaltig und für meinen Geschmack gut dargestellt und aufbereitet. Von daher ist das Broschüre nicht nur für Dich da, wenn Du Dein Wissen einfach mal auffrischen willst, sondern auch geeignet, dem tiertransporttechnischen Frischling passende Grundlagen zu vermitteln. Schaut Euch die Datei mal an! Uwe güßt (cattle) Quelle u.a. von der Landwirtschaftskammer NRW
  • cattle
    Okt. 2

    MoinMoin! Am Auktionsplatz Krefeld dürfen Färsen seit Mitte letzten Jahres "freilaufend" verkauft werden. Damit ist gemeint, dass die weiblichen Verkaufstiere nicht mehr wie üblich am Halfter vorgestellt werden müssen. Stattdessen können sich die Tiere frei im Ring bewegen. Die RUW als ausrichtender Verband ist mit diesem neuen Verfahren zufrieden. Die stehen nämlich, ähnlich wie viele andere Verbände, vor der Herausforderung, dass ihre Auktionen nicht mehr so stark besucht und genutzt werden wie früher einmal. Deshalb kam der Gedanke, die Färsen "lose" in den Auktionsring zu bringen. Und - was soll man sagen - das Angebot wird gut angenommen. Auf der Auktion vom 17. April 2019 wurden nur noch 20% am Halfter in den Ring geführt, die übrigen 80% liefen frei - cool! Die Idee, die dahinter steckt, ist zunächst ja die, dass das Führigmachen von Färsen eine ganze Menge Zeit kostet. Auf vielen Betrieben fehlt die Zeit dafür, das ist wohl so. Da muss man sich wirklich überlegen, ob dieser Umstand in der heutigen Zeit wirklich sein MUSS. Sicherlich ist es erfreulich für den Verkäufer, wenn er ein halfterführiges Tier bekommt. Ob dieser aber immer bereit ist, auch die Kosten für das Führigmachen zu bezahlen? Ich glaube nicht unbedingt, dass der Aufwand gerne bezahlt wird. Nun gut, es ist bestimmt nicht angenehm, sich auf einer Zuchtviehauktion mit wilden Ziegenböcken einzudecken, von daher kann es sinnig sein, keine allzu unbändigen Jungtiere auf der Auktion anzubieten. Schnell könnte so der gute Ruf des Auktionsplatz in Gefahr gebracht werden. Aber da wird das RUW-Auktionsteam bestimmt ein gutes Auge drauf haben. Vielleicht lassen sich auf diesem Wege die Auftriebszahlen stabilisieren oder unter Umständen sogar erhöhen. Das wäre den Krefeldern zu wünschen. Und mal ehrlich, ein freilaufendes Tier lässt sich doch oft auch noch besser beurteilen, wenn es frei durch den Auktionsring geht. Also ..., ich finde das gut! Uwe (cattle)
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Erfolgreich züchten mit All Rind
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Über mich

Ich betreibe cattle.de bereits seit 2001 und es ist damit das wahrscheinlich älteste Onlinemagazin speziell für Rinderhalter. Mein Name ist Dr. Uwe Scheper und ich bin seit über 30 Jahren im Journalismus aktiv.

 

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